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Halle: Mann greift Flüchtlingsfamilie mit Messer an

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Von: Andreas Apetz

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SEK im Einsatz
Ein Messerangriff auf ein Flüchtlingsheim hatte in Halle-Neustadt einen SEK-Einsatz ausgelöst. (Symbolbild) © Sebastian Peters/Blaulicht-News.de

Ein 44-Jährigen soll in Halle-Neustadt mit einem großen Messer mehr als 100 Mal auf die Tür der Wohnung einer syrischen Flüchtlingsfamilie eingestochen haben.

Halle-Neustadt – Ein 44-Jähriger hat am Freitagmorgen (29. Oktober 2021) einen SEK-Einsatz in Halle-Neustadt verursacht. Laut Polizei war der Mann gegen 9 Uhr mit einem Messer in ein Flüchtlingsheim in der Hettstedter Straße eingedrungen.

Er soll in das Wohnhaus eingedrungen sein und mit einem großen Messer mehr als 100 Mal auf die Tür der Wohnung einer syrischen Flüchtlingsfamilie eingestochen haben. Dabei soll er mehrfach die Forderung nach Geld geäußert haben, berichtet die Polizei.

Messerangriff auf Flüchtlingsheim: Täter kannte seine Opfer nicht

Die syrische Familie, bestehend aus den Eltern und einem zweijährigen Kind, kannte der Täter scheinbar nicht. Die ganze Familie habe „Todesangst“ gehabt, erzählte die 24-jährige Mutter gegen über Du bist Halle. Darüber hinaus berichtet die Mitteldeutsche Zeitung, dass auch die Anwohner große Angst gehabt hätten und verunsichert gewesen wären.

Nachdem es der Mann nicht geschafft hatte, die Türe zu öffnen, floh er in unbekannte Richtung. In seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Thaler Weg konnte der 44-jährige Messerangreifer durch Einsatzkräfte des SEK überwältigt werden. Weiter Maßnahmen der Polizei sind bisher nicht bekannt. (aa)

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