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Rote Pandas ernähren scih am liebsten von Bambus und sind in China, Nepal oder Indien heimisch. (Illustration)

Bergzoo

Zoo Halle freut sich über ersten Nachwuchs bei den Roten Pandas

Der Rote Panda ist vom Aussterben bedroht. Erstmals erblickt jetzt im Bergzoo in Halle ein Jungtier der bedrohten Art das Licht der Welt.

Der Bergzoo in Halle freut sich über seltenen Nachwuchs bei seinen Roten Pandas. Erstmals sei ein Jungtier der vom Aussterben bedrohten Art in Halle geboren worden, teilte der Zoo am Sonntag mit. Der Mini-Panda kam bereits Mitte Juni in einer geschützten Wurfkiste zur Welt.

Neugierige Zoobesucher müssen sich noch gedulden: Rote Pandas werden blind geboren und verbringen die ersten Monate in der Wurfhöhle. Nach Angaben des Zoos entwickelt sich der bislang namenlose Nachwuchs prächtig. Mutter Cherry (5) kümmere sich rührend. Sie kam gemeinsam mit Vater Pang (4) im Jahr 2016 in den Bergzoo.

Rote Pandas, auch Kleine Pandas genannt, ernähren sich wie ihre berühmten schwarz-weißen Namensvetter am liebsten von Bambus. Eigentlich leben sie in China, Nepal oder Indien. In freier Wildbahn sind sie vom Aussterben bedroht, auch weil sie illegal gejagt werden. Laut Bergzoo werden weniger als 50 Jungtiere pro Jahr in europäischen Zoos geboren. (dpa)

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