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Viele Menschen in China tragen während des Smogs Atemmasken.
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Viele Menschen in China tragen während des Smogs Atemmasken.

Smog in China

Händlern gehen die Atemmasken aus

Wegen des anhaltenden Smogs in Teilen Chinas gehen Onlinehändlern die Atemmasken aus. Auch die Nachfrage nach Luftreinigern steigt sprunghaft an. Seit Tagen gilt in Peking die zweithöchste Smog-Alarmstufe.

Angesichts des anhaltenden Smogs in Peking gehen chinesischen Onlinehändlern die Atemmasken aus. Von den 29 Modellen auf der US-Internetplattform Tmall.com waren am Mittwoch 26 ausverkauft oder nicht verfügbar. Die Onlinehändler Totobobo und Vogmask hatten bis zum 1. April keine Masken mehr im Angebot beziehungsweise nur noch solche für Kinder. Hintergrund ist die seit einer Woche anhaltende Luftverschmutzung, die in Peking und anderen Städten im Norden Chinas ein gesundheitsgefährdendes Niveau erreicht hat.

Offiziellen Angaben zufolge betrug der Anteil der PM-2,5-Partikel am Nachmittag in Peking 501 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Laut der US-Botschaft, die eigene Messungen vornimmt, lag der Anteil bei 542. In Shijiazhuang in der benachbarten Provinz Hebei wurden von den Behörden 661 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. PM-2,5-Partikel sind winzige Feinstaubpartikel, die leicht in die Lungen eindringen können und für tausende Todesfälle verantwortlich gemacht werden. Die Werte in China liegen um ein Vielfaches über den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Grenzwerten.

In Peking gilt bereits seit sechs Tagen die Alarmstufe "Orange", die zweithöchste Stufe auf der Skala. Die Sicht in der chinesischen Hauptstadt ist stark eingeschränkt und die Luft hat einen sandigen Geschmack. Wegen des Smogs wurden der Sportunterricht im Freien abgesagt, zudem stieg die Nachfrage nach Luftreinigern sprunghaft an. Im Internet beschwerten sich Nutzer, dass keine Atemmasken mehr verfügbar seien und der Preis für Luftreiniger ansteige.

Peking und andere Städte im Norden Chinas kämpfen seit Jahren mit steigendem Smog. Grund sind neben dem zunehmenden Verkehr vor allem die Kohlekraftwerke und Fabriken rund um die Stadt. Im Winter verschärft sich die Luftverschmutzung wegen der dann herrschenden Wetterlage noch. Hinzukommen immer wieder Sand- und Staubstürme aus den Wüsten im Nordwesten Pekings. Die Luftverschmutzung führt seit Jahren zu einem Anstieg der Atemwegserkrankungen. (afp)

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