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Ein Gorilla umarmt im Schlaf einen Baby-Gorilla.
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Gorilla-Mama Bibi macht mit ihrem Neugeborenen ein Nickerchen.

Erstes Gorilla-Baby seit 16 Jahren

Es ist ein Mädchen: Berliner Zoo sucht Namen für Gorilla-Baby

  • Zülal Acar
    VonZülal Acar
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Im Berliner Zoo ist erstmals seit 16 Jahren ein Gorilla-Baby zur Welt gekommen. Sein Geschlecht steht nun fest: Es ist ein Mädchen.

Update vom 3. März, 11:00 Uhr: Das Geschlecht des im Berliner Zoo geborenen Gorilla-Babys steht jetzt fest. Gorilla-Mama Bibi hat vor wenigen Wochen ein Mädchen zur Welt gebracht, wie der Zoo jetzt mitgeteilt hat. „Das sind großartige Nachrichten für diese bedrohte Tierart, denn eine Gorillagruppe setzt sich in der Regel aus einem Silberrücken und mehreren Weibchen zusammen“, sagt der stellvertretende Revierleiter Ruben Gralki. Wie morgenpost.de mitteilt, sucht der Tierpark nun einen Namen für das Gorilla-Mädchen und nimmt Vorschläge über seine sozialen Kanäle wie Twitter, Instagram und Facebook entgegen.

Erstmeldung vom 22. Februar: Berlin - Es ist ruhiger geworden im Berliner Zoo, seit die Besucher durch die Corona-Bestimmungen (*FR berichtete) wegbleiben müssen. Dennoch hat es jetzt eine kleine Sensation in dem Tierpark gegeben. Nach 16 Jahren erblickte dort erstmals wieder ein Gorilla-Baby das Licht der Welt. Die Gorillas Bibi (24 Jahre alt) und Sango (16 Jahre alt) sind vergangene Woche zum ersten Mal Eltern geworden.

Wie der Zoo mitteilte, scheint es dem kleinen Gorilla-Baby und seiner Mama Bibi gutzugehen. „Wir sind wirklich erleichtert, dass der Nachwuchs einen fitten Eindruck macht und sich die Gorilla-Mutter fürsorglich um ihr Jungtier kümmert“, so der Zoodirektor Andreas Knieriem.

Berliner Zoo: Gorilla-Baby nur von der Ferne zu beobachten

Aufgrund der Corona-Bestimmungen dürfen laut bz-berlin.de die Tierpfleger und Tierärzte das Gorilla-Baby nur von der Ferne beobachten. Daher weiß aktuell niemand, wie schwer es ist und welches Geschlecht es hat. Für das Junges ist die Situation jedoch ideal, um sich in Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen.

Die Tierpfleger sind beruhigt, dass Bibi sich so gut um ihr Junges kümmert, obwohl sie noch keine Erfahrungen mit Gorilla-Babys hat. „In den ersten Monaten ist das Jungtier auf die Versorgung durch seine Mutter angewiesen. Gesäugt wird es in den ersten vier bis fünf Lebensjahren. Kleine Gorillas können sich von Beginn an am Fell der Mutter festhalten und werden von ihr überall hin mitgetragen, zunächst am Bauch und später auf dem Rücken“, erklärt der Zoo-Tierarzt Dr. Andre Schüle.

Es gibt zwei Arten von Gorillas. Laut prowildlife.de hat der Östliche Gorilla sehr dunkles Fell, der Westliche Gorilla hingegen bräunliches Fell. Im Berliner Zoo leben Westliche Gorillas. Die Tiere gelten in freier Wildbahn als vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es von ihnen circa 150.000 bis 250.000. Sie leben in Auen- und Sekundärwäldern im mittleren Afrika. *FR ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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