Vatikan

Gericht bestätigt Haftstrafe

Ein früherer Mitarbeiter der vatikanischen Vermögensverwaltung ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er einer Unternehmerfamilie bei der Geldwäsche geholfen hat.

Ein römisches Berufungsgericht hat einen früheren Mitarbeiter der vatikanischen Vermögensverwaltung APSA im Berufungsverfahren zu drei Jahren Haft verurteilt. Das meldet die Zeitung "La Repubblica" (Online-Ausgabe) am Mittwoch. Der ehemalige Chefbuchhalter der APSA, Nunzio Scarano, war im Juni 2013 festgenommen worden, weil er einen früheren italienischen Geheimdienstmitarbeiter beauftragt haben soll, für eine befreundete Unternehmerfamilie 20 Millionen Euro in einem Privatjet aus der Schweiz nach Italien zu schmuggeln.

Zudem bestätigte das Gericht zuvor aufgehobene Anklagen gegen Scarano wegen Korruption und Verleumdung. Gleichzeitig bestätigten die Richter laut dem Zeitungsbericht erstinstanzliche Urteile gegen den früheren Agenten des italienischen Inlandsnachrichtendienstes AISI und einen weiteren Beteiligten. (kna)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion