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Gender-Krach bei Audi: VW-Mann klagt gegen neutrale Sprache

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Von: Marcus Efler

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Ein beleuchtetes Audi-Logo. (Symbolbild)
Audi hat Ärger mit dem Gendern. (Symbolbild) © Udo Gottschalk/Imago

Ein VW-Mitarbeiter fühlt sich von Audis Gender-Sprache in seiner Persönlichkeit verletzt – und klagte. Eine vom Gericht vorgeschlagene Einigung scheiterte.

Ingolstadt – Politische Korrektheit gehört mittlerweile zu den Grundtugenden großer Konzerne – auch in der Autoindustrie. So sind orthografisch fehlerhafte Schreibweisen etwa in der internen Kommunikation, um möglichst viele Geschlechter einzubeziehen, mittlerweile weit verbreitet. Einen Mitarbeiter von Volkswagen hat dieses sogenannte Gendern nun so genervt, dass er vor Gericht gezogen ist: Eine neue Sprachregelung der Konzernmarke Audi verletze seine Persönlichkeitsrechte, berichtet 24auto.de.

Gender-Krach bei Audi: Die Verhandlung wird fortgesetzt

Vor Gericht lehnte Audi eine Unterlassung ab – ebenso wie der Einigungsvorschlag des Landgerichtes Ingolstadt, den VW-Mann in herkömmlicher Sprache anzuschreiben. Die entsprechende Kontrolle des Mail-Verteilers und die individuelle Anpassung der Inhalte sei in einem großen Konzern nicht zu stemmen. Die Verhandlung, die kaut Beobachtern teilweise recht hitzig geführt wurde, wird also fortgesetzt.

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