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Das Foto zeigt das Logo der Bundeswehr.
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Schon bald erhält die Einmannpackung der Bundeswehr einen neuen Namen.

Rücksicht auf Soldatinnen

Gender-Debatte bei der Bundeswehr: „Einmann“-Packung soll einen neuen Namen erhalten

Die Gender-Sprache beeinflusst jetzt auch das Bundeswehr-Essen. Weil die Bezeichnung Einmannpackung „nicht mehr zeitgemäß sei“, soll es jetzt umbenannt werden.

Bonn – Seit jeher bekommen Soldaten ihre Marsch- und Feld-Verpflegung in einer allseits bekannten Art und Weise bereitgestellt. In der sogenannten „Einmannpackung“ finden die Bundeswehr-Angestellten ihre Tages-Ration bestehend aus Fertiggerichten und Instant-Kaffee. Auch in der Zukunft soll das Proviant ihre Stärken bündeln, doch die Bezeichnung „Einmannpackung“ wird dann hinfällig sein. Weil der Begriff nicht gendergerecht sei, soll die „Einmann“-Packung umbenannt werden*.

Dass die Gender-Debatte öffentlich kontrovers geführt wird, ist längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Die gendergerechte Sprache erhitzt bundesweit regelrecht die Gemüter. Laut Literaturkritikerin Elke Heidenreich würde die gendergerechten Formulierungen die Sprache „verhunzen“ – und Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß möchte die Gender-Sprache am besten direkt verbieten.

Dass die Gender-Sprache auch die Bundeswehr nicht kaltlässt, zeigt nun das aktuelle Beispiel. Bis zum 30. September sollen Soldatinnen und Soldaten einen neuen Namen gefunden haben. Doch auch mit einem gendergerechten Namen sollten die Soldaten satt werden. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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