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„Und plötzlich geht ein Fenster auf und sie versuchen, ganz viel zu erzählen“: Siegrun Hast-Laier übt Deutsch mit Ben, Kyriakos und Lavinia.

Lernbegleiterin

„Für mich ist das immer ein magischer Moment“

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Siegrun Hast-Laier betreut als Lernbegleiterin Grundschüler, die kein Deutsch können. FR-Redakteur Lutz Büge hat mit der Pädagogin einen Blogtalk geführt – über kleine Schritte zum Erfolg und warum ehrenamtliche Arbeit oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Frau Hast-Laier, Sie engagieren sich ehrenamtlich als Lernbegleiterin in einer Deutsch-Intensiv-Klasse einer Offenbacher Grundschule. Was ist das, eine Deutsch-Intensiv-Klasse?
Bei einer großen Zahl von Seiteneinsteigern, das heißt Schülern ohne oder mit sehr geringen Deutsch-Kenntnissen, richtet eine Schule eine Intensiv-Klasse ein, um grundlegende Sprachkenntnisse zu vermitteln. In der Intensivklasse geht es in allen Fächern ums Deutschlernen. Andere Schulen richten Intensiv-Kurse ein, so dass die Schüler in Fächern wie Sport, Musik, Kunst so gut es geht bereits im Klassenverband mitmachen.

Um welche Altersgruppen geht es?
Die Schüler der I-Klasse, in der ich mithelfe, sind zwischen acht und elf Jahren. Jüngere werden zunächst probeweise direkt in die erste Klasse eingeschult. Sie sind alle Anfänger, und es stört keinen, wenn es langsam vorangeht. Ein wichtiger Punkt ist das soziale Lernen. Die Kinder üben von Anfang an, Rücksicht aufeinander zu nehmen, die anderen nicht auszulachen, zuzuhören, auch wenn’s länger dauert, bis einer einen Satz beendet hat. Nicht leicht zu lernen, aber schließlich machen alle Fehler.

Sie sind als ehrenamtliche Lernbegleiterin dabei, zusätzlich zur Lehrerin. Was machen Sie da genau?
Seit 2016 unterstütze ich die Lehrerin in dieser Intensiv-Klasse. Anfangs war ich zwei- bis dreimal pro Woche im Deutsch-Unterricht mit in der Klasse, habe mich zu einzelnen Kindern gesetzt und ihnen bei der Bearbeitung ihrer Übungen geholfen, habe Hausaufgaben kontrolliert, ermutigt, verbessert und vor allem viel Methodisches von der Lehrerin gelernt. Ich bin immer wieder begeistert, wie sie es versteht, aus einer anfangs sehr wilden, heterogenen Gruppe eine Gemeinschaft zu formen und eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl fühlen.

Also eine sehr individuelle Förderung ...
Ich arbeite auch selbständig in einem Nebenraum mit Kleingruppen. Sowohl mit den völligen Anfängern, die erst das Alphabet lernen, als auch mit den Fortgeschrittenen, die schon lesen und schreiben können. Seit Beginn dieses Schuljahres arbeite ich einmal pro Woche mit einer Gruppe von vier Schülern, die bald in eine Regelklasse wechseln sollen. Typische Übungen sind etwa Fragen zu kleinen Texten beantworten, leichte Grammatikaufgaben, aber alles spielerisch und in kurzem Wechsel, da sonst die Konzentration nachlässt. Danach habe ich eine Gruppe von vier Schülern aus einer 4. Klasse, einer Regelklasse, die noch Hilfe brauchen, um in Deutsch mitzukommen. Sie lernen gerade die Satzteile und müssen ein Lerntagebuch zu einem für sie sehr schwierigen Buch erstellen, das heißt selbstständig Texte schreiben. Ein großes Problem.

Woher kommen die Kinder, die in I-Klassen betreut werden?
Zum Beispiel aus Kroatien, Moldawien, Bosnien, Griechenland, Indien, Italien, Polen, Rumänien, Serbien, Marokko und Ägypten,

Sie haben angedeutet, dass manche Kinder gar keine Deutschkenntnisse mitbringen. Wie lösen Sie die Verständigungsprobleme, die zwangsläufig entstehen? Auf dem Umweg über Englisch?
Englisch sprechen die Kinder nicht. Viele können schon ein bisschen Deutsch. Wenn sie gar nichts verstehen, gibt es manchmal andere Kinder, die ihre Sprache sprechen. Aber eigentlich sollen sie auch untereinander Deutsch sprechen. Wenn sie gar nichts verstehen, sitzen sie zunächst einfach mit in der Gruppe und hören zu. Dann hilft nur ein freundliches Lächeln zur Ermunterung und reden mit Händen und Füßen. Ich kann ganz gut Pantomime. Ansonsten abwarten, nicht drängen. Stellen Sie sich vor, wie schwer das für die Kinder ist. Sie sind so tapfer! Nur einmal habe ich erlebt, dass ein kleiner Junge immer wieder geweint hat, sobald man ihn ansprach. Er sollte dann erst noch einmal ein halbes Jahr in den Kindergarten. Irgendwann merkt man an den Augen, am Gesichtsausdruck, dass die Kinder beginnen zu verstehen. Bald sprechen sie Wörter, halbe Sätze nach. Und plötzlich geht ein Fenster auf und sie versuchen, ganz viel zu erzählen. Schön ist es, wenn man sich dann zusammenreimen kann, was sie meinen. Für mich ist das immer ein magischer Moment.

In welchem Maß sind Flüchtlings- beziehungsweise Migrantenkinder in den Klassen integriert?
Die Intensiv-Klasse besteht ausschließlich aus Migrantenkindern. Auch in den Regelklassen ist der Anteil an Migrantenkindern sehr groß. Ich lebe in Offenbach am Main, der Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil. Rund 62 Prozent der Einwohner haben einen Migrationshintergrund, etwa ein Drittel haben keinen deutschen Pass. Es gibt keine Flüchtlingskinder in der Schule. Offenbach bekommt aufgrund des hohen Ausländeranteils keine Geflüchteten mehr zugewiesen.

Offenbach hat Strategien entwickelt, mit den vielen Migranten umzugehen. Auch dabei helfen Sie mit?
Ja, Offenbach wurde zum Beispiel auf der Bienale in Venedig im Deutschen Pavillon als positives Beispiel einer „Arrival City“ hervorgehoben. Offenbach hat Strategien entwickelt, mit seinen Migranten aus 159 Nationen umzugehen. Ein Beispiel ist das „Patenschaftsmodell Offenbach“. Ich bin im Orga-Team dabei. Es bringt überwiegend Hauptschüler aus achten und neunten Klassen aus fünf Offenbacher Schulen mit ehrenamtlichen Paten zusammen, die ihnen berufliche Orientierung und emotionale Unterstützung geben. Das geht bis zu zwei Jahren, manchmal auch länger. Die Erfolgsquote ist beeindruckend. Hauptschüler verlassen die Schule oft ohne Schulabschluss und finden keinen Ausbildungsplatz. Mit einem Paten an ihrer Seite können sie ganz viel erreichen. Ich habe seit 2005 fünf Migrantenkinder in den Beruf begleitet. Sie sind heute Schreiner, Verkäuferin, zahnmedizinische Fachangestellte, Studentin der FHS Frankfurt und Altenpflegerin in Ausbildung, Alles ehemalige „Problemkinder“. Und es gibt viele, viele Paten, die die gleiche ehrenamtliche Arbeit leisten.

Die Kinder in Ihrer I-Klasse bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, sollen aber in den Regelunterricht integriert werden. Das gelingt wohl nicht immer, wie der Fall des weinenden Jungen zeigt. Kommt es auch vor, dass Kinder noch in der Regelklasse weiter begleitet werden?
Die Kinder bleiben in der Regel ein Jahr, bei Bedarf maximal zwei Jahre in der Intensiv-Klasse. Das kann – auf Antrag beim Schulamt – in Einzelfällen aus pädagogischen Gründen verlängert werden. Wenn also ein Kind mit zwölf Jahren noch nicht so weit ist, bleibt es noch. Die Maßnahme muss in der Schule abgeschlossen werden, in der sie begonnen wurde. Falls ausbleibende Lernerfolge an einer Lernbehinderung oder Traumatisierung liegen, wird das Beratungs- und Förderzentrum eingeschaltet. Das ist ein langer Prozess, der daran scheitern kann, dass die Eltern nicht mitarbeiten. Die Kinder müssen dann aber aus Altersgründen doch die Schule wechseln.

Die Eltern können ein Problem sein?
Es gibt zahlreiche Hilfsangebote, aber sie werden von den Kindern, die sie besonders bräuchten, oft nicht wahrgenommen. Sei es aus Nichtwissen der Eltern, aus Desinteresse. Manche können ihre Kinder nicht ausreichend unterstützen. Sie bringen ein anderes Erziehungsverhalten mit, manchmal auch mit Schlägen.

Wird in den Familien der Kinder zu Hause Deutsch gesprochen?
Zu Hause sprechen sie mit den Eltern ihre Muttersprache, mit Geschwistern manchmal Deutsch. Da die Eltern oft selbst nur wenig oder fehlerhaft Deutsch sprechen, wäre das auch keine große Hilfe. Außerdem ist das sichere Beherrschen der eigenen Sprache die beste Voraussetzung für das Erlernen einer Fremdsprache. Wichtig wäre der Kontakt zu Deutschen, aber der fehlt oft. Untereinander verständigen sich die Kinder so gut sie können auf Deutsch,

Die Kinder haben also eine bessere Chance, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, als die Eltern?
Auf alle Fälle, da sie ja von klein auf hier im Land Leben und die Sprache von Grund auf lernen.

Es geht auch ums Schreibenlernen. Der größere Teil der Herkunftsländer, die Sie aufgezählt haben, hat andere Zeichensätze oder völlig andere Alphabete. Mit dem Schreiben fangen Sie also bei diesen Kindern ebenfalls bei Null an?
Ja. Es gibt Übungshefte, in denen sie die Buchstaben zunächst nachzeichnen, dann als Anlaut erkennen, zum Beispiel A wie Apfel, und später als Endlaut oder – wie bei Banane – in der Mitte. Bei Kindern, die noch kein Wort Deutsch sprechen, ist es natürlich viel schwerer, Klang und Zeichen zu verbinden. A wie Apfel funktioniert dann nicht, aber eventuell A wie Ahmed oder Alemania, I wie Italia, O wie Offenbach. Da jedes Kind unterschiedlich weit ist, hat jedes eigene Übungen, eigene Hausaufgaben. Das erfordert eine extreme Binnendifferenzierung. Großen Respekt für die Lehrerin, die das alles vorbereitet und dabei die Übersicht behält.

Lernen die Kinder zu Hause, in der Muttersprache zu schreiben?
Das ist sehr unterschiedlich. Es gibt wenige sehr ehrgeizige Eltern, die ihre Kinder pausenlos zum Lernen antreiben, und andere, die das gar nicht interessiert, und alles dazwischen. Das volle Spektrum. Wenn die Kinder erzählen, sie könnten in ihrer Sprache schreiben, kann ich das nicht überprüfen. Kontakt zu den Eltern habe ich kaum.

Führt intensives Lernen in Kleingruppen zu engen Beziehungen zu den Kindern?
Die Beziehungen zu den Kindern sind nicht so eng, wie Sie vermuten. Früher – als Klassenlehrerin oder auch als Mentorin in der Oberstufe – hatte ich jahrelang mit denselben Kindern und Jugendlichen zu tun. Da waren zu einigen die Beziehungen enger. Manche bestehen noch heute. Jetzt wechseln die Kinder schneller, damit mehrere von der Förderung profitieren. Dennoch berühren mich natürlich ihre Probleme, besonders wenn ich nichts daran ändern kann. Ich tröste mich damit, dass es ohne meine Unterstützung noch schwerer für sie wäre.

Sie sind seit 2013 im Ruhestand. Eigentlich könnten Sie es sich in Ruhe gutgehen lassen. Was treibt Sie an, es weiterhin mit dem rauen Alltag aufzunehmen?
Ich lasse es mir friedlich – und zum Glück nicht ständig in Ruhe – gutgehen. Und ich bin sehr froh, den Kontakt zur Alltagswirklichkeit nicht verloren zu haben. Ein reines Freizeitprogramm mit Garten und Hobbys würde mein Leben nicht ausfüllen, da würde mir der Sinn fehlen. Verreisen und Urlaub sind wunderschön – als Unterbrechung einer sinnvollen Arbeit. Jeder hat andere Bedürfnisse. Mein Beruf hat mir immer Freude gemacht und es würde mir etwas fehlen, wenn ich keinen Kontakt mehr zu Kindern und Jugendlichen hätte.

In Deutschland sind mehr als 30 Millionen Menschen ehrenamtlich aktiv, meistens wohl in Vereinen. Ist Lernbegleiterin für Sie ein typisches Ehrenamt?
Es ist, so weit mir bekannt, vor allem ein neues Ehrenamt. An Schulen kenne ich bisher vor allem die Mithilfe der Eltern in der Schülerbücherei oder als Lesepaten. Die ehrenamtliche Tätigkeit als Lernbegleiter in den Schulklassen gibt es noch nicht lange und es gibt auch noch nicht viele Lernbegleiter. Ich habe 2016 auf die Anfrage einer Schule beim Freiwilligenzentrum Offenbach geantwortet und bin seitdem dort als Lernbegleiterin tätig. Danach kamen Anfragen anderer Schulen und mittlerweile hat das Freiwilligenzentrum Offenbach in Zusammenarbeit mit dem an der VHS angesiedelten Projekt „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“ zwölf LernbegleiterInnen qualifiziert. Man braucht dafür keine pädagogischen Vorkenntnisse, muss aber Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben – und Geduld mitbringen.

Eigentlich ist es ja Aufgabe der Schulen, für den Lernerfolg der Kinder zu sorgen. Ist die Tatsache, dass ehrenamtliches Engagement helfen muss, Lücken zu schließen, ein Hinweis auf das Versagen der Politik?
Die LernbegleiterInnen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen dringend mehr Lehrerinnen und Lehrer, auch mehr Sonderpädagogen. Die erforderlichen sonderpädagogischen Förderstunden im Fall von Lernbeeinträchtigungen oder Lernbehinderung müssten durch das Beratungs- und Förderzentrum von der Schule beantragt werden können, nicht wie zurzeit von den Eltern, die das oft nicht verstehen. Wir brauchen dringend kleinere Klassen. Selbst wenn durchschnittlich begabte Kinder später in der Regelklasse „mitlaufen “, haben sie für die weiterführenden Schulen oft eine schlechte Prognose. Sie beherrschen die Alltagssprache, haben aber noch sprachliche Lücken in Grammatik und Wortschatz. Die Kinder bräuchten nicht in vielen Fächern Misserfolgserlebnisse zu haben, wenn sie die Sprache besser beherrschten.

Gibt es eigentlich auch Lernbegleiter?
Es gibt auch einige, wenige Lernbegleiter. Die sind natürlich sehr wichtig, da es in der Schule ja überwiegend Lehrerinnen gibt und somit männliche Vorbilder fehlen.

Was motiviert Sie vor allem: Helfenwollen bei den Problemfällen, denen Sie vielleicht den nötigen Anstoß fürs Leben mitgeben können, bei denen Sie aber auch scheitern können? Oder die Freude an der Belohnung, wenn der flüssige Übergang in die Regelklasse gelingt?
Schwer zu beantworten. Das gehört zusammen. Zuerst sehe ich, dass jemand Unterstützung braucht. Hinsehen, nicht wegschauen! Ich habe die Möglichkeit, die Fähigkeiten und Kenntnisse, diese Unterstützung zu geben. Dann ist da der Impuls zu handeln, anzupacken. Natürlich weiß ich vorher nicht, ob es gelingt, aber es deshalb gar nicht erst versuchen? Das ist nicht mein Ding. Wenn es nicht gelingt, ist die Frage: Warum? Was kann man ändern, damit es doch noch klappt?

Was war der bisher schwierigste Fall, mit dem Sie zu tun hatten?
Woran soll ich das messen? Das Kind, das geschlagen wurde? Vernachlässigt? Von den Eltern allein gelassen? Sehr berührt hat mich das Schicksal eines Jungen, der zunächst in die 1. Klasse eingeschult wurde, dort aber nicht mitkam und in der Intensiv-Klasse landete. Es wurde bald deutlich, dass es nicht nur an der Sprache lag, dass er nichts verstand. Er hatte bei den einfachsten Rechenaufgaben Probleme, konnte sich nicht konzentrieren, war mit allem überfordert und saß nur die Stunden ab. Was tun? Elterngespräche! Untersuchungen einleiten! Die Eltern sprachen kaum deutsch. Ihnen war nicht aufgefallen, dass er nicht altersgemäß entwickelt war. Sie verzögerten immer wieder, ihn medizinisch untersuchen zu lassen, brachten die Unterschrift für Förderanträge nicht bei. Schließlich musste er die Schule wechseln. Diese Ohnmacht, nicht zu verstehen, was die Ursache seiner Lernbehinderung war, keine Hilfsmaßnahmen einleiten zu können, das ist schwer auszuhalten.

Und das schönste Erlebnis?
Es gibt kein einzelnes „schönstes Erlebnis“. Es war schön, als ein Junge, der noch vor einem Jahr in der Intensiv-Klasse war, kürzlich eine lange Passage aus einem Kinderbuch von Cornelia Funke mit Betonung vorlesen konnte. Es ist schön, wenn Kinder, die aufgedreht aus der Pause in den Klassenraum stürmen, sich erwartungsvoll auf eine „Minute Stille“ einlassen. Das kannten sie vorher nicht. Es durchhalten, mit geschlossenen Augen ruhig auf dem Stuhl sitzen und danach ganz stolz konzentriert mitarbeiten. Es ist schön, wenn sie in einem Gespräch fragen, woher ich komme – aus einem kleinen Dorf in Nordhessen – und sie dann Gemeinsamkeiten feststellen: Auch ich war damals ganz fremd und kam vom Dorf mit vielen Tieren und viel Platz in eine kleine, enge Wohnung, durfte nicht alleine rausgehen. Alle erzählen von ihrer Heimat, und an die Arbeitsblätter denkt keiner mehr. Ich könnte noch lange weiter erzählen.

Zur Person & zur Sache

Siegrun Hast-Laier ist 1949 in Oberellenbach geboren. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen arbeitete sie zunächst in der Erwachsenenbildung, dann als Studienrätin und seit 2005 als Oberstudienrätin an mehreren Gymnasien im Rhein-Main-Gebiet. Ihre Fächer waren Französisch und Erdkunde, Deutsch als Fremdsprache für Seiteneinsteiger an der Hauptschule kam hinzu, ebenso Förderunterricht „Deutsch an der Hauptschule“. Nach 2005 bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand hat sie unter anderem fünf Jahre „Gewalt-Prävention im Team“ (PIT) organisiert und betreut. Auch mit der Entwicklung eines Curriculums „Soziales Lernen“ war sie befasst. Siegrun Hast-Laier ist seit 1980 verheiratet und hat einen Sohn.

Wer sich in Offenbach als Lernbegleiter engagieren möchte, wendet sich an das Freiwilligenzentrum Offenbach e.V. (FzOF), Domstraße 81, 63067 Offenbach, Tel.: 069 / 82 36 70 39, sowie per Mail: info@fzof.de. Mehr Infos: www.fzof.de. Sie arbeiten zusammen mit der ‚Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte‘, deren Stelle an der VHS angesiedelt ist.

Wer Migrantenkinder als Pate oder Patin beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen möchte, wendet sich an das ‚Patenschaftsmodell Offenbach‘ (PMO), Kontakt: Joerg Meyer, Sandgasse 26, 63065 Offenbach. Tel.: 069 / 8065-3973 Mail: joerg.meyer@jugendamt-of.de. Infos im Netz: www.patenschaftsmodell-of.de

Wer sich bei der Caritas als Familienpate oder -patin engagieren möchte, kann sich an Edith Heilos wenden unter der Mail-Adresse edith.heilos@cv-offenbach.de; Caritashaus St.Josef Offenbach, Platz der Deutschen Einheit 7, 63065 Offenbach, Tel.: 069 / 80064 – 0

Das Gespräch in voller Länge gibt es unter frblog.de/blogtalk-hast-laier

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