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Inlandsflugverbot in Frankreich
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Ein Air France-Flugzeug auf dem Rollfeld.

Klimaschutz

Frankreich beschließt Inlandsflugverbot – unter einer Bedingung

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Frankreich hat einen Meilenstein in puncto Klimaschutz beschlossen: Was das Gesetzespaket vorsieht.

Paris – In Frankreich hat das Parlament ein Gesetzespaket zum Schutz des Klimas verabschiedet. Es beinhaltet unter anderem das Verbot zahlreicher Inlandsflüge. Zudem wird das sogenannte Ökozid eingeführt, ein Delikt, welches mutwillige Umweltzerstörungen unter Strafe stellt. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete das Ergebnis monatelanger Verhandlungen als „ökologischen Wendepunkt“.

Das Inlandsflugverbot sorgt allerdings auch für Kritik aus den Reihen der Opposition und von Umweltverbänden. Hintergrund ist, dass es lediglich greift, falls eine alternative Zugverbindung von maximal zweieinhalb Stunden vorhanden ist. Vom Verbot sind außerdem Anschlussflüge und Verbindungen internationaler Art ausgenommen.

Frankreich: Kritik am Inlandsflugverbot wird laut

Das neue „Ökozid“-Delikt sieht vor allem Bußgelder von bis zu vier Millionen Euro vor. Als Beispiele nennt das Gesetz die Verschmutzung von Luft und Gewässern. Das französische Klimapaket enthält noch weitere Aspekte: Es sieht eine Kaufprämie bei Elektrofahrrädern, ein wöchentliches vegetarisches Menü in Mensen beziehungsweise Kantinen und ein Werbeverbot fossiler Energieträger, wie beispielsweise Kohle, vor.

Energieprofessorin Claudia Kemfert im Interview

„Die PR-Kampagnen der Bremser wirken leider.“

Ziel Frankreichs ist es, den Treibhausgas-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um insgesamt 40 Prozent im Vergleich zum Ausstoß im Jahr 1990 zu senken. Um diesbezügliche Maßnahmen zu ergreifen, hatte das oberste Verwaltungsgericht Anfang Juli eine Frist erlassen. Nun wurde das Ergebnis präsentiert. (tu mit dpa/AFP)

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