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Marseille

Trotz Lockdown: 6500 Menschen feiern Karneval - Ohne Schutzmasken

Die Corona-Neuinfektionen und Inzidenzen steigen in Frankreich dramatisch. Dennoch feiern Tausende ungeachtet aller Corona-Auflagen in Marseille Karneval.

  • Frankreich ist stark vomn der Corona-Pandemie betroffen.
  • In zahlreichen Regionen ist der dritte Lockdown in Kraft.
  • Trotzdem findet ein ungenehmigter Karnevalsumzug statt.

Marseille - In Frankreich haben um die 6500 Menschen in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille trotz Corona an einem ungenehmigten Karnevalsumzug teilgenommen. Wie die Nachrichtenagentur afp berichtet, hätten viele der Karnevalisten auf Corona-Schutzmasken verzichtet. Auch der notwendige Abstand sei nicht eingehalten worden.

Trotz wachsender Corona-Zahlen: Veranstaltung mit 6500 Menschen

Die französische Polizei hat die Veranstaltung in Marseille als völlig unverantwortlich bezeichnet. Beamte schritten demnach am Abend in der Nähe des alten Hafens im Zentrum der Stadt ein, um die illegale Veranstaltung aufzulösen. Die Stadt Marseille habe jedoch zunächst nicht auf die Vorfälle reagiert, berichtete afp.

In Frankreich sind tagsüber trotz der anhaltenden Corona-Krise grundsätzlich im Freien auch größere Veranstaltungen möglich. Dabei müssen jedoch die Corona-Sicherheitsregeln, die in Frankreich gelten, eingehalten werden. So hatten am Samstag (20-03.2021) mehrere Tausend Menschen in Paris und anderen Orten gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert, sich dabei jedoch an die Corona-Schutzmaßnahmen gehalten.

Die Zahal der Corona-Neuinfektionen steigt rapide

Frankreich ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. In dem Land starben seit Beginn der Krise mehr als 92.000 Menschen. Kürzlich hatte Frankreich binnen 24 Stunden mehr als 38.500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet - so viele wie seit fast vier Monaten nicht mehr. Die französische Gesundheitsbehörde meldete am Mittwochabend sogar 38.501 Neuinfektionen. 

In weiten Teilen Frankreichs war am Samstag zudem ein dritter Lockdown in Kraft getreten. Fast alle Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs müssen dort für weitere vier Wochen schließen. Auch die Bewegungsfreiheit wurde von der Regierung von Emmanuel Macron weiter eingeschränkt. (ktho/afp)

Rubriklistenbild: © Christophe Simon

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