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Booster-Impfungen: So kommen Sie an einen Termin

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Von: Kim Hornickel

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Impfung
Nach Medienberichten könnten in Israel gut eine Million Fünf- bis Elfjährige die Impfung erhalten. © Lino Mirgeler/dpa

Die Infektionszahlen steigen und viele Menschen wünschen sich eine Auffrischungsimpfung. Wer sie bekommt und wie man an einen Termin kommt, erfahren Sie hier.

Frankfurt — Eigentlich empfiehlt das Robert-Koch-Institut die Corona-Auffrischungsimpfung unter anderem nur für Risikopatienten. Doch immer mehr Menschen wollen sich wieder impfen lassen und wünschen sich, auch in Frankfurt, eine sogenannte „Booster-Impfung“.

Um den Schutzschild gegen das Virus erneut zu stärken, gibt es allerdings einiges zu beachten. So sei eine Impfung nicht zu jedem Zeitpunkt sinnvoll: „Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen“, betont das Robert-Koch-Institut und verweist auf eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission.

RKI: Sechs Monate zwischen letzter Corona-Impfung und Booster

Das RKI erklärte außerdem, dass bei einer Erst- und Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff dieser auch bei der Booster-Impfung zum Einsatz kommen sollte. Für die mit mRNA-Impfstoff grundimmunisierten Menschen reiche der Schutz über einige Monate aus. Zeit für eine Booster-Impfung werde es erst ab sechs Monaten nach der jüngsten Corona-Impfung, so die Fachleute. Besonders Senioren in Pflegeeinrichtungen und ihrem Pflegepersonal empfiehlt das RKI eine Auffrischung. Auch dem Personal in Krankenhäusern, die direkten Kontakt zu kranken und geschwächten Menschen habe, werde die dritte Impfung empfohlen.

Anders sei das bei Menschen, die mit dem Impfstoff von Janssen (Johnson und Johnson) geimpft wurden. Ihnen rät die Ständige Impfkommission, nicht wie bei anderen Impfstoffen das bereits verabreichte Vakzin für eine Booster-Impfung zu nutzen, sondern einen mRNA-Impfstoff. Weil der Impfstoff von Jannsen „eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Delta-Variante“ besitze, soll die Schutzwirkung so verbessert werden. Hierbei sei eine Booster-Impfung bereits vier Wochen nach der Grundimpfung empfehlenswert.

Corona Booster-Impfung: Nur noch wenige Impfzentren sind geöffnet

Doch eine Booster-Impfung zu bekommen ist in Hessen momentan gar nicht so leicht. Seit beinahe alle Impfzentren Anfang Herbst geschlossen sind, lag die Immunisierung bei den Haus- und Fachärzten. Sie haben die Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfungen seither übernommen. In einigen Städten hält Hessen allerdings noch Impfstellen offen.

Eine Übersicht der Zentren samt Öffnungszeiten gibt Hessen online. In Frankfurt impft beispielsweise das Impfzentrum
Messe Frankfurt. Alle Infos rund um die Booster-Impfung gibt die Stadt im Netz. (kh)

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