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Kämpft seit vielen Jahren für Frauen- und Familienrechte: Meghan, Herzogin von Sussex.
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Kämpft seit vielen Jahren für Frauen- und Familienrechte: Meghan, Herzogin von Sussex.

US-Familienpolitik

Meghan Markle: Herzogin mischt die US-Politik auf

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Mit ihrer Distanzierung vom britischen Königshaus sorgen Prinz Harry und Herzogin Meghan immer wieder für Aufsehen. Nun wird Meghan Markle auch politisch aktiv.

Montecito - Obwohl eine Einmischung in politische Themen für Mitglieder des Königshauses eigentlich als Tabu gilt, betreibt die US-Schauspielerin und Prinzengattin Meghan Markle seit einigen Wochen Lobbyarbeit für die Sozial- und Familienpolitik ihres Heimatlands. Nach Meghans Rückkehr in die USA gemeinsam mit Ehemann Prinz Harry engagiert sich die 40-Jährige, die selbst Mutter zweier Kinder ist, nun vermehrt für Familienrechte.

Nun wurde bekannt, dass Herzogin Meghan für ihre politische Einmischung zu ungewöhnlichen Mitteln griff - zumindest für ein Mitglied der Königsfamilie. Die ehemalige Schauspielerin suchte nach Informationen des Nachrichtenportals Buzzfeed das Gespräch mit der New Yorker Senatorin Kirsten Gillibrand und bot an, sich aktiv und öffentlichkeitswirksam für die Einführung einer bezahlten Elternzeit für Familien in den USA einzusetzen. Die soll in den nächsten Monaten im US-Kongress beschlossen werden und wird - aufgrund der kritischen Einstellung vieler US-Amerikaner:innen zu sozialpolitischen Themen derzeit heftig diskutiert.

Kampf für eine faire Familienpolitik: Meghan Markle setzt sich für Biden-Reformpaket ein

Hintergrund ist ein Reformpaket, das die US-Regierung unter Präsident Joe Biden auf den Weg bringen will. Ursprünglich waren Sozial- und Umweltreformen im Wert von 1,75 Billionen Dollar geplant, die jedoch aufgrund von Gegenwind seitens zahlreicher Abgeordneter beider US-Parteien deutlich kleiner ausfallen könnten.

Neben dem Vorstoß, ein Recht auf bezahlte Elternzeit einzuführen zählen zu den geplanten Sozialreformen etwa auch bezahlbare Kinderbetreuung sowie ein kostenloser Zugang zu so genannten „Community Colleges“, die jungen Menschen aus sozial schwächeren Familien einen Aufstieg in die Mittelschicht erlauben sollten ohne sich schon früh im Leben hoch verschulden zu müssen.

Offener Brief: Meghan Markle stellt Probleme der US-Gesellschaft bloß

Zum Vorstoß, eine bezahlte Elternzeit einzuführen, äußerte sich Markle bereits Ende Oktober in einem offenen Brief an den demokratischen Mehrheitsführer des Senats Chuck Schumer und Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi. Darin betont sie, dass die Corona-Pandemie einige Schwächen der US-amerikanischen Gesellschaft offengelegt habe: „Eine erschreckend hohe Anzahl von Frauen konnte nicht mehr zu Arbeit gehen, weil während der Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen Kinder und Familienmitglieder betreut werden mussten. Die arbeitende Mutter, beziehungsweise der arbeitende Elternteil, steht vor der Entscheidung: bezahlt werden oder für die Familie da sein. Und beide Varianten kosten einen hohen Preis.“

In ihrem Bestreben, diese Situation für Eltern in den USA zu verbessern, ist Markle mit ihrem Telefonat mit Senatorin Gillibrand nun einen Schritt weitergegangen und mischt sich aktiv in den US-Politik ein. Gillibrand, die selbst als Unterstützerin der Reformpläne gilt, bestätigte am Dienstag (02.11.2021), dass das Telefonat stattgefunden hat, die gemeinsame Presseabteilung von Herzogin Meghan und ihrem Ehemann Prinz Harry betonte, das Gespräch sei nach der Veröffentlichung des offenen Briefes gewesen. (ska)

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