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Rettungskräfte transportieren einen verletzten Passagier zu einem Krankenwagen in den Docks des George Inlet vor der Küste von Alaska. Mindestens fünf Menschen sind bei der Kollision von zwei Wasserflugzeugen in der Luft vor der Küste Alaskas ums Leben gekommen.

Unglück

Flugzeugkollision vor Alaska – Tote und zwei Vermisste

Es sollte ein Höhepunkt ihrer Kreuzfahrt im Norden der USA werden - doch ein Rundflug über der malerischen Südküste Alaskas endet für mehrere Passagiere tragisch. Nach einem fatalen Zusammenstoß gibt es Tote und Vermisste.

Beim Zusammenstoß zweier Wasserflugzeuge in der Luft vor der Südküste Alaskas sind nach Behördenangaben vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen werden weiter vermisst, zehn Passagiere wurden gerettet und medizinisch versorgt, wie die US-Küstenwache am Dienstagmorgen (Ortszeit) mitteilte. Das Ausmaß der Verletzungen sei unbekannt. US-Medien berichteten von drei Schwerverletzten, deren Zustand ernst sei.

Mehrere Medien hatten zunächst unter Berufung auf die Reederei „Princess Cruises“ von fünf Toten berichtet – in den einmotorigen Flugzeugen befanden sich Passagiere von deren Kreuzfahrtschiff „Royal Princess“. Vier Touristen und ein Pilot hätten in einer Maschine vom Typ de Havilland Beaver gesessen, zehn Passagiere mit einem Pilot in einer de Havilland Otter. Sie hatten den Ausflug über die pittoreske Seen- und Flusslandschaft an Alaskas Südspitze am Montag als Teil ihrer Schiffsreise gebucht.

Die beiden Maschinen waren bei dem Rundflug über dem George Inlet, einer Bucht nahe dem Ort Ketchikan, kollidiert. In der abgelegenen Gegend, die auf dem Landweg schwer zu erreichen ist, waren mehrere kleine Boote und auch Hubschrauber im Einsatz, um Verletzte aus dem Wasser zu bergen und nach Vermissten zu suchen.

Nach Angaben der Zeitung „Anchorage Daily News“ befand sich die „Royal Princess“, eines der größten Passagierschiffe, auf ihrer Jungfernfahrt einer siebentägigen Reise entlang Alaskas Küste.

(dpa)

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