Brandenburg

Feuerwehr muss zuschauen

Hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge sorgen vor allem im Osten Deutschlands für große Trockenheit. 

Zwei Wälder in Brandenburg brennen weiter, die Feuerwehr hat die Brände nach eigener Einschätzung aber unter Kontrolle. Bei Jüterbog südwestlich von Berlin lodere es auf einer Fläche von 250 Hektar, östlich der Hauptstadt bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Rund 50 Feuerwehrleute bewachten die Brände über Nacht. Das Feuer zu löschen ist laut dem Sprecher nicht möglich, da beide Brandorte ehemalige Truppenübungsplätze sind, auf denen Munition liegt, die explodieren kann. Die Feuerwehrleute könnten daher nur bestimmte Flächen betreten und von dort aus löschen und die Ausbreitung der Flammen verhindern. Deshalb sollen die betroffenen Flächen jetzt kontrolliert abbrennen.

In der Nacht häuften sich in der Regionalleitstelle die Anrufe besorgter Brandenburger und Berliner, die weitere Brände entdeckt haben wollten. Tatsächlich hätten sie aber nur die beiden bereits bekannten Brände gesehen, da die Flammen in der Dunkelheit über weite Strecken zu sehen gewesen seien. Auch in Berlin hatte es am Montag in mehreren Wäldern gebrannt. Das größte Feuer gab es im Grunewald, wo etwa vier Hektar in Flammen standen. (dpa)

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