Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer in der Altstadt von Hann. Münden.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer in der Altstadt von Hann. Münden.

Großbrand

Feuer in historischer Altstadt von Hannoversch Münden zerstört Fachwerkhäuser

Bei einem Großbrand in der historischen Altstadt von Hann. Münden in Südniedersachsen sind mehrere Fachwerkhäuser zerstört sowie schwer beschädigt worden. Die Brandursache ist noch unklar, der Schaden geht in die Millionen.

Erst nach rund 24 Stunden hat die Feuerwehr einen Brand in der historischen Fachwerk-Altstadt von Hannoversch Münden in Südniedersachsen gelöscht. Betroffen sind mindestens sechs bis sieben Häuser, einige wurden bei dem Feuer komplett zerstört, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Der Brand war am Freitagabend ausgebrochen und hat einen Schaden von mehreren Millionen Euro angerichtet. Verletzte gab es nicht, alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Die Feuerwehr kämpfte mit einem Großaufgebot gegen die Flammen: Rund 170 Einsatzkräfte aller umliegenden Feuerwehren waren vor Ort. Das Haus, in dem der Brand ausbrach, wurde zum Teil abgerissen, um an weitere Brandherde zu kommen. Auch am Sonntag waren noch einige Straßenzüge in der Mündener Altstadt komplett gesperrt. Die Flammen seien aber gelöscht, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Das Feuer war in einem Geschäftshaus ausgebrochen, in dem nach Polizeiangaben ein Schuhgeschäft mit Lager untergebracht war. Die Flammen griffen auf mehrere benachbarte Fachwerkhäuser über. Wegen der dichten Bebauung gestaltete sich die Brandbekämpfung sehr schwierig.

Die Brandursache ist noch unklar. Es gebe aber bisher keine Hinweise darauf, dass das Feuer mit Absicht gelegt worden sei, teilte die Polizei mit. Vermutlich erst im Laufe der Woche könnten die Brandermittler mit ihrer Arbeit beginnen.

In der historischen Altstadt von Hann. Münden kam es bereits öfter zu folgenschweren Bränden. 2015 starb dabei ein Mann. 2008 richtete eine Feuersbrunst in der Altstadt einen Schaden von mehreren Millionen Euro an. Damals waren sieben Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zum Teil völlig zerstört worden. (dpa)

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