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Waldbrände und Buschfeuer

Feuer in Griechenland, Italien und der Türkei: Stehen die schlimmsten Brände noch bevor?

  • Yannick Wenig
    VonYannick Wenig
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In zahlreichen Urlaubsregionen am Mittelmeer wüten weiter Feuer. In Griechenland, Italien und der Türkei gibt es noch keine Entwarnung. Im Gegenteil.

Athen – Seit nunmehr einer Woche wüten Feuer in weiten Teilen Südeuropas, darunter zahlreiche beliebte Urlaubsregionen am Mittelmeer. Und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Griechische Meteorologen und die Regierung in Athen warnen sogar, dass die verheerenden Brände ihren Höhepunkt noch nicht erreicht haben. Insbesondere die Prognose, dass in den nächsten Tagen vermehrt starke Winde aufkommen könnten, bereitet den Behörden erhebliche Sorgen. Denn die Winde könnten den Kampf gegen die Flammen fast unmöglich machen und die Feuer außer Kontrolle geraten lassen. Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen zunächst leicht sinken, dann aber erneutüber die 40-Grad-Marke steigen.

Dramatisch ist die Situation auch in der Türkei: Dort informierte das Forstamt am Donnerstag (05.08.2021) viaTwitter, dass mittlerweile 180 Brände ausgebrochen seien, von denen die Einsatzkräfte 15 bisher nicht unter Kontrolle bringen konnten. Die türkische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt unterdessen wegen einer Social-Media-Kampagne. Unter dem Hashtag #HelpTurkey hatten Nutzer im Kampf gegen das Feuer um internationale Hilfe gebeten. Seit dem Ausbruch der Feuer wird wiederholt die Ausstattung der Einsatzkräfte in der Türkei kritisiert. Ermittelt werde nun unter anderem wegen „Erzeugung von Sorge, Angst und Panik“ in der Bevölkerung und Anstiftung des Volkes zu Hass und Feindschaft, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Brände in Griechenland und anderen Teilen Südeuropas dauern an. Nun wächst die Sorge, dass sich die Situation sogar noch verschlimmern könnte.

Feuer in Griechenland, Italien und der Türkei: Weiter keine Entwarnung in Sicht

Zeitgleich unternimmt die griechische Feuerwehr einen gewaltigen Kraftakt, um die Brandherde rund um das antike Olympia auf der Halbinsel Peloponnes in den Griff zu bekommen. Zuletzt gelang es den Einsatzkräften zumindest , das Feuer einzudämmen. „Die Stätte ist vorerst gerettet“, sagte der Gouverneur der Region Westgriechenland, Nektarios Farmakis, im griechischen Staatsfernsehen. Er warnte jedoch, dass die Gefahr für das Unesco-Welterbe noch nicht gebannt sei.

Von Entwarnung kann auch auf Insel Euböa keine Rede sein: Dort bekämpft die Bevölkerung selbst mehrere große Brandherde. Freiwillige Helfer schlagen Schneisen, damit die Flammen nicht überspringen; zum Einsatz kommen Kettensägen, Traktoren und Gartenschläuche. Löschflugzeuge waren zunächst nicht im Einsatz. der Grund: Aufgrund der zahlreichen Brände in ganz Griechenland, sind die Kapazitäten an Piloten ausgelastet. Am Mittwochabend zählte die griechische Feuerwehr insgesamt 116 Brände innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Auch im Süden Italiens kämpfen Einsatzkräfte auch unter Einsatz von Löschflugzeugen weiter gegen das flammende Inferno. Unter anderem die Insel Sizilien und die Region Kalabrien sind schwer betroffen. Auch Bulgarien hat weiter die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Diese gilt seit Donnerstag in 24 der insgesamt 28 Regionen des Landes. (yw/dpa)

Rubriklistenbild: © Eurokinissi/dpa

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