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Festivalbesucher stirbt nach Überdosis

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Dunkle Wolken, laute Musik: Die US-Band Haim auf dem Glastonbury-Festival.
Dunkle Wolken, laute Musik: Die US-Band Haim auf dem Glastonbury-Festival. © REUTERS

In England hat am Freitagabend das Glastonbury-Festival nun auch offiziell begonnen. Bei einem der weltgrößten Musikfestivals werden zahlreiche Stars erwartet. Getrübt wird die Party durch den Drogentod eines 26-jährigen Festivalbesuchers.

Bei mäßigem Wetter, aber mit großem Star-Aufgebot hat in England eines der weltgrößten Musikfestivals im Freien begonnen. Auf dem Programm standen am Freitag Auftritte der US-Rockband Blondie, der Hip-Hop-Formation De La Soul und der britischen Pop-Sängerin Lily Allen. Auch die Exfrau von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger, Jerry Hall, trat mit ihrer neuen Band Paris-Texas And The Uke auf der Riesenparty im südenglischen Dorf Pilton bei Glastonbury auf.

Am Freitagnachmittag zwangen Blitz und Donner die Musikfans sogar zu einer kurzen Partypause. Die Londoner Elektro-Gruppe Rudimental sei gerade auf der Hauptbühne gewesen, als ein Blitz nicht allzu weit entfernt eingeschlagen habe, berichtete die BBC. Wenig später gaben die Veranstalter über Twitter Entwarnung: «Der Sturm ist vorbei. Die Sonne ist draußen.»

Rund 100 000 Fans waren schon seit Mitte der Woche auf das Gelände gereist, mit mindestens 120 000 rechnen die Veranstalter.

Der erste Tag in Bildern:

Der zweite Tag in Bilder:

Am Freitag begannen die Musik-Acts offiziell, verschiedene Kunst-Vorführungen und Konzerte gab es aber schon seit Mittwoch. Das Wetter spielt zum Auftakt nicht mit: Dunkle Wolken zogen über das Festivalgelände.

Modedesignerin Vivienne Westwood sprach auf einer Seitenbühne über Umweltfragen wie Fracking und den Klimawandel. Es war das erste Mal, dass sie das weltbekannte Festival besuchte, und sie war positiv überrascht: "Ich dachte nicht dass ich Festivals mag", sagte die 73-Jährige. Es sei aber sehr angenehm gewesen. Übers Wochenende wollte sie allerdings nicht bleiben.

Deutlich getrübt wurde die entspannte Festival-Stimmung durch den Tod eines 26-jährigen Engländers. Bereits am Mittwochabend war er ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er Drogen genommen hatte. Am Freitag starb er im Krankenhaus. (dpa/zys)

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