Berlin

Toter unterm Fernsehturm

Ein Streit in Berlin ist eskaliert.

Bei einer Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe am Berliner Alexanderplatz ist ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Eine Person sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr in der Nacht zum Freitag. Nach ersten Informationen aus Polizeikreisen sollen Schüsse gehört worden sein, es könne sich aber auch um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Zudem hieß es, eine Person habe einen oder mehrere Messerstiche erlitten.

Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Polizistinnen und Polizisten hätten den 23-Jährigen am Tatort gefasst, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit. Ihm werde vorgeworfen, mit einem Messer auf zwei Kontrahenten im Alter von 21 und 22 Jahren eingestochen zu haben, hieß es zu den bisherigen Ermittlungen und Aussagen.

„Der 22-Jährige erlitt tödliche Verletzungen.“ Der zweite Mann sei nicht lebensgefährlich verletzt worden, er sei operiert worden. Der Mann, der getötet wurde, soll jener gewesen sein, der zuvor möglicherweise mit einer Schreckschusswaffe geschossen und den 23-Jährigen bedroht hat, hieß es. Die Gründe für den Streit am Donnerstag gegen Mitternacht seien bisher unbekannt. Mehrere Menschen seien beteiligt gewesen. (dpa)

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