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In Paris stirbt der Fahrer eines solchen E-Tretrollers bei einem Unfall.

Unfall

Fahrer eines E-Scooters stirbt bei Unfall in Paris

Der Fahrer eines elektrischen Tretrollers ist in Paris bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 25-Jährige sei am Montagabend von einem Lastwagen angefahren worden, wie mehrere französische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Demnach soll der Fahrer des E-Scooters die Vorfahrt des Lasters nicht beachtet haben. Nach Angaben des Senders Franceinfo handelt es sich um den ersten tödlichen Unfall mit einem elektrischen Tretroller in der französischen Hauptstadt. Zuletzt war ein Fußgänger in der Stadt Levallois-Perret bei Paris gestorben, nachdem er von einem E-Scooter erfasst wurde.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo weitere Einschränkungen für die Nutzung der Roller angekündigt. Sie sollen etwa künftig nicht mehr auf Gehwegen geparkt werden dürfen. Die E-Scooter sollen außerdem in den Parks und Gärten von Paris verboten werden. Es ist in Paris bereits verboten, mit den Rollern auf Fußgängerwegen zu fahren. Die Roller hätten sich auf eine „anarchistische Weise“ vervielfacht, monierte Hidalgo auf Twitter. Derzeit gebe es zwölf Betreiber mit rund 20 000 E-Scootern, ohne Regulierung würden es bis zum Jahr 2020 40 000 seien. In der vergangenen Zeit hatten sich laut Hidalgo Unfälle gehäuft.

Die mit einem Elektromotor ausgestatteten Tretroller gehören mittlerweile an zahlreichen Orten in Europa zum Stadtbild, mehrere Unternehmen bieten sie per App zur Ausleihe an. In Deutschland sollen sie ab Mitte Juni zugelassen sein. Eine entsprechende Verordnung soll am 15. Juni in Kraft treten. Es muss sich aber zeigen, an welchem Tag genau die Regelungen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Eine Helmpflicht ist bisher nicht vorgesehen. Die Tretroller dürfen in Deutschland nicht auf Gehwegen fahren, sondern müssen auf Radwegen oder der Straße bleiben. (dpa)

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