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Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX und Tesla-CEO
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Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX und Tesla-CEO

Soziale Medien

Facebook: Bitcoin-Betrüger als Elon Musk verifiziert

  • VonLukas Zigo
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Facebook hat eine ägyptische Fan-Seite von Elon Musk fälschlicherweise verifiziert. Die Betreiber der Seite nutzen den Umstand für eine Bitcoin-Betrugsmasche.

Menlo Park – Nachdem Facebook zuletzt turbulente Wochen voller Skandale, Ausfälle und subsequenter Namensänderung zu Meta hatte, reiht sich nun der nächste Fauxpas in die Liste ein. Facebook hat einen mutmaßlichen Bitcoin-Betrüger falsch als Tesla-Chef Elon Musk verifiziert.

Das Konto namens „ElonMuskoffici“ hatte ein weißes Bestätigungshäkchen auf blauem Grund und signalisierte somit die offizielle Seite des Tesla-CEO und SpaceX-Gründers zu sein. In Wirklichkeit handelte es sich jedoch um eine Facebook-Fanpage aus Ägypten, wie das US-Techportal „The Verge“ berichtete. Die bis Dienstagmorgen (02.11.2021) noch erreichbare Seite wurde am Dienstagnachmittag von Facebook gesperrt.

Facebook: Fehler ermöglichen Identitätsdiebstahl

Die eigentlichen Betreiber der Facebook-Seite hatten versucht, auf eine alte Betrugsmasche aufzuspringen, welche bisher vor allem auf Twitter zu finden ist. Besagte Betrüger geben sich in den Netzwerken als Elon Musk aus, der als Unterstützer von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Dogecoin bekannt ist. Die Fake-Tesla-Chefs fordern Anwender:innen in den Beiträgen dazu auf, Bitcoins an eine bestimmte Adresse zu senden, um dann die doppelte Summe zurückzubekommen. Bei dieser Bitcoin-Lotterie gehen die Opfer aber leer aus und sehen ihre Kryptowährung nicht wieder.

Die von Facebook fälschlicherweise verifizierte Seite hatte mehr als 150.000 Follower, bevor sie von Facebook gesperrt wurde. Facebook hatte zuvor bereits einen falschen Elon Musk mit einem Bestätigungshäkchen verifiziert (ElonMuskofficia1), wie Recherchen im Internet-Archiv „WayBackMachine“ belegen.

Facebook-Verifizierung von Elon Musk-Fan-Seite

Kontobesitzer müssen bei der Facebook-Verifizierung einen Identitätsnachweis vorlegen, beispielsweise einen Reisepass oder Führerschein. Manchmal gelingt es Betrügern ohne das Wissen von Facebook bereits verifizierte Seiten umzubenennen, ohne dass Facebook die ursprüngliche Verifizierung zurücknimmt, und damit eine neue Identität einzunehmen. (Lukas Zigo/dpa)

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