Berlin /Brandenburg

Ermittlerin: Vergewaltiger ging mit massiver Gewalt gegen Frauen vor

Ein Fingerabdruck aus einem Einbruch bringt die Polizei bei Potsdam auf die Spur eines mutmaßlichen Serienvergewaltigers.

Von dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger, der bei Potsdam gefasst worden ist, hatten die Ermittler bereits einen Fingerabdruck von einem Laubeneinbruch. So seien die Personalien des Verdächtigen erkannt worden, teilte die Staatsanwältin Katrin Frauenkron am Mittwoch mit.

Nora Schürmann vom Landeskriminalamt sagte, der Täter sei mit massiver Gewalt gegen die Frauen vorgegangen. Er habe die Opfer zunächst ganz freundlich angesprochen, immer zu belebter Zeit. Danach habe er sie mit Gewalt gepackt und gewürgt. Die Opfer seien vom Weg in entlegenere Gebiete gezerrt worden.

Nach der Vergewaltigung habe er eine andere Seite gezeigt und sich um sie gekümmert. Er habe versucht, sich mit ihnen für den nächsten Tag zu verabreden.

In Berlin und Brandenburg hatte die Polizei hinter mehreren Vergewaltigungen seit Mitte Juni denselben Mann vermutet. Vor der jüngsten Vergewaltigung in der Nähe von Potsdam soll er zwischen dem 12. und 30. Juni sieben Taten begangen haben. Am Dienstag fasste ihn die Polizei. (dpa)

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