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Eine zerrissene US-Flagge weht im April 2013 vor Häusern, die vom Hurrikan "Sandy" zerstört wurden.

Hurrikan Sandy

USA erinnern an Hurrikan-Opfer

Am 29. Oktober wütete Hurrikan Sandy über New York und New Jersey. Ein Jahr später erinnert die schwer getroffene Region an die Opfer und Verluste.

Gottesdienste, Kerzenwachen, Hilfsaktionen und eine Schweigeminute für die Opfer: Ein Jahr, nachdem der Wirbelsturm Sandy über New York und New Jersey wütete, hat die Region sich erinnert. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, waren am Dienstag in den Küstenregionen der Millionenmetropole unterwegs, um Projekte zum Schutz vor künftigen Stürmen zu besichtigen.

Der Gouverneur des Nachbarstaates New Jersey, Chris Christie, bat seine Bürger in einer Kirche der Stadt Newark zum Gebet. Freiwillige pflanzten Dünengräser an der Rockaway Beach, einem Strandgebiet in der Nähe des John-F.-Kennedy-Flughafens. Für den Abend waren Kerzenwachen an der Wasserfront von Manhattan, Brooklyn und Staten Island geplant. Außerdem waren die Menschen in der Region aufgerufen, um 20.00 Uhr Ortszeit eine Schweigeminute einzulegen.

Hurrikan Sandy hatte 285 Menschen das Leben gekostet und Milliardenschäden auf seinem zerstörerischen Pfad von der Karibik bis nach Kanada verursacht. Auf der Liste der kostspieligsten Stürme der USA rangiert Sandy als Nummer zwei - hinter Hurrikan Katrina 2005.

Besonders schwer traf Sandy die Nachbarstaaten New York und New Jersey, wo ganze Küstenstriche zerstört, Straßen und U-Bahnschächte überschwemmt wurden und die Menschen tage- bis wochenlang keinen Strom hatten.

Tausende verloren ihr Heim oder Geschäft. Eine Ausstellung im Museum der Stadt New York, die am ersten Jahrestag des Unwetters eröffnet wurde, ruft das Ausmaß der Katastrophe auf mehr als 200 Fotos in Erinnerung. (dpa)

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