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Erhöhte Radioaktivität gemessen

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Warnschild vor radioaktiven Stoffen.
Warnschild vor radioaktiven Stoffen. © Imago

Spuren von Ruthenium-106: An mehreren Orten in Europa werden leicht erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Atomkraftwerke als Ursache sind ausgeschlossen.

In Deutschland sind, wie auch anderswo in Europa, leicht erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Spuren des Stoffes Ruthenium-106 (Ru-106) seien im sächsischen Görlitz festgestellt worden. Das teilte das Bundesamts für Strahlenschutz am Mittwoch auf Anfrage mit. Es gebe keinerlei Gesundheitsgefahr.

Die Ursache für die erhöhten Radioaktivitätswerte an mehreren europäischen Messstellen ist unbekannt. „Wo das herkommt, können wir noch nicht sagen“, sagte ein Sprecher. Möglich seien Quellen im Bereich Ukraine oder Südrussland.

Am Vortag hatte das Amt mitgeteilt, dass in mehreren europäischen Orten in den vergangenen Tagen geringe Mengen an Ruthenium-106 gemessen worden seien. Betroffen war unter anderem Österreich, aber nicht Deutschland. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk sei als Ursache ausgeschlossen. Ruthenium-106 wird demnach unter anderem für die Krebstherapie und in der Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. (dpa)

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