Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erdogan
+
Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede. (Archivfoto)

Corona-Pandemie

Erdogan prahlt mit seiner dritten Corona-Impfung

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Der türkische Präsident Erdogan wurde wohl schon dreifach gegen das Coronavirus geimpft – glaubt man seinen Aussagen in einem Interview. Scharfe Kritik daran wird laut.

Ankara – Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, hat offenbar bereits drei Corona-Impfungen erhalten. Damit prahlte der 67-Jährige kürzlich in einem TV-Interview. „Nach den drei Impfungen habe ich prüfen lassen, ob meine Antikörper gestiegen sind oder nicht - ich habe 2160, gottseidank“, sagte Erdogan dem Sender TRT.

Seine Aussagen sorgen derzeit für Schlagzeilen, denn: Sie sind denkwürdig. Das Impfsystem der Türkei sieht eigentlich zwei Impfungen gegen das Coronavirus vor, so wie in Deutschland. Dies gilt anscheinend nicht für den Präsidenten, der laut Regierungsangaben Mitte Januar seine erste und im Februar seine zweite Impfung erhalten haben soll. Zu diesem Zeitpunkt war im Land lediglich das chinesische Vakzin Sinovac zugelassen, was Erdogan somit injiziert bekommen haben muss. Hinzu kam nun offenbar eine dritte Impfung, mit welchem Impfstoff ist unklar.

Erdogan dreifach gegen Corona geimpft? – Arzt übt scharfe Kritik

In der Türkei sind erst 13 von 80 Millionen Menschen geimpft. Während viele Bürgerinnen und Bürger nur schwer Zugang zu Impfdosen bekämen, ließe sich Erdogan bereits die Dritte verabreichen, kritisierte Enig Özkok, Vize-Fraktionsvorsitzende der Partei CHP im Parlament von Ankara. Das berichtet der Tagesspiegel. Diese Kritik teilte auch Mehment Ceyhan, Vorsitzender des türkischen Infektiologenverbandes: Weltweit gebe es bislang keine Drittimpfungen, so Ceyhan. Die Politik müsse ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. (tu)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare