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Haiti wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert. Diese Aufnahme entstand im Januar 2010.

Haiti

Erdbeben erschüttert Haiti

Erneut hat die Erde in Haiti gebebt: Mindestens elf Menschen kommen ums Leben, zahlreiche andere werden verletzt.

Bei einem Erdbeben im Karibikstaat Haiti sind Medienberichten zufolge mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Stadt Port-de-Paix im Norden des Landes mussten rund 100 Verletze in Krankenhäuser gebracht werden, wie die Zeitung „Le Nouvelliste“ am Sonntag unter Berufung auf die Behörden meldete.

Das Zentrum des Bebens der Stärke 5,9 lag 20 Kilometer nordwestlich von Port-de-Paix, wie die US-Erdbebenwarte USGS am Samstagabend (Ortszeit) mitteilte. Medienberichten zufolge stürzten im Norden des Landes in mehreren Orten Gebäude ein oder wurden schwer beschädigt. In Plaisance du Nord stürzte die Fassade der katholischen Kirche ein. 

Präsident bildet Krisenstab 

Haitis Präsident Jovenel Moïse erklärte über Twitter, Retter seien bereits im Einsatz und würden auch weiterhin Verstärkung bekommen. Ministerpräsident Jean-Henry Céant verkündete in einem Tweet, ein Krisenstab sei unter anderem unter Beteiligung der Ministerien für Inneres, Gesundheit und Verteidigung gebildet worden. Céant sprach allen Opfern sein Mitgefühl aus. Er forderte Haitianer zu „Vorsicht und Ruhe“ auf. Schäden habe es vor allem im Norden gegeben.

Der völlig verarmte Karibikstaat war 2010 von einem heftigen Erdbeben der Stärke 7 erschüttert worden. Mehr als 220 000 Menschen kamen damals ums Leben. Noch immer wohnen viele Haitianer in Notunterkünften. Die wirtschaftliche und politische Lage ist angespannt. (dpa) 

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