Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Queen Elizabeth II.
+
Kritisiert den mangelnden Fortschritt beim Kampf gegen den Klimawandel: die britische Königin Elizabeth II. am Donnerstag (14.10.2021) in Cardiff, wo sie das walisische Parlament eröffnete.

Royals

Queen über Kampf gegen den Klimawandel: „Irritierend, wenn sie reden, aber nicht handeln“

  • Julian Dorn
    VonJulian Dorn
    schließen

Queen Elizabeth ist „not amused“ über den bisherigen Kampf gegen den Klimawandel. Die Aussagen aus privaten Aufnahmen waren wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Cardiff/London – In seltenen persönlichen Kommentaren hat Queen Elizabeth II. (95) von Großbritannien britischen Medien zufolge offenbar die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Das berichteten am Freitag (15.10.2021) unter anderem die Nachrichtenagentur PA und der Sender Sky News unter Berufung auf private Videoaufnahmen.

Demnach habe die Königin in einem Gespräch mit ihrer Schwiegertochter Herzogin Camilla und der walisischen Parlamentspräsidentin Elin Jones in Cardiff mit Blick auf die bevorstehende UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow gesagt, es sei „irritierend“, wenn „sie reden, aber nicht handeln“.

Teile der Aufnahmen seien unverständlich, so die Medien. Die Königin will ebenso wie Thronfolger Prinz Charles und dessen Ehefrau Camilla sowie Enkel Prinz William und Herzogin Kate an der COP teilnehmen, die in gut zwei Wochen beginnt.

Queen Elizabeth spricht über Kampf gegen den Klimawandel

Private Aussagen vor allem zu politischen Themen sind für die Königin tabu. Ihre Rolle ist rein repräsentativ. Bei der traditionellen Parlamentseröffnung in London liest sie stoisch den Text vor, den ihr der amtierende Premierminister vorgibt. Wie die Queen zu Regierungschef Boris Johnson steht oder was sie vom Brexit hält – alles nicht bekannt. Als sie einmal einen blauen Hut mit Sternen trug, deuteten das einige Beobachter als Aussage zur EU.

Verkehrsminister Grant Shapps betonte am Freitag (15.10.2021), es habe sich um ein privates Gespräch gehandelt. „Ihre Aussagen waren sicher nicht zur Veröffentlichung bestimmt“, sagte Shapps im Gespräch mit Sky News. „Private Aussagen sollten schon privat bleiben, aber wir alle würden gerne mehr Fortschritt (beim Klimaschutz) sehen, und wir wissen, dass Hunderte Führungspersönlichkeiten zur COP nach Glasgow kommen werden.“

Die Queen und der Klimawandel: Prinz William kritisiert Weltraumtourismus

Die walisische Parlamentschefin Jones verwies in dem am Donnerstag (14.10.2021) aufgezeichneten Gespräch mit der Queen auf Aussagen von Prinz William, der den Weltraumtourismus von Milliardären wie Amazon-Gründer Jeff Bezos kritisiert hatte. Mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin schickte Bezos erst am Mittwoch (13.10.2021) den kanadischen Schauspieler William Shatner in den Orbit. Der Darsteller von Captain Kirk aus „Star Trek“ wurde damit zum bisher ältesten Menschen im All.

„Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen, den nächsten Ort zu finden, an den man gehen kann, um dort zu leben“, sagte der Prinz und Enkel der Queen in einem am Donnerstag (14.10.2021) veröffentlichten BBC-Gespräch. (judo/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare