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Energiepauschale kommt – doch was bleibt nach der Gasumlage übrig?

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Ein Briefumschlag mit 300 Euro.
Die 300 Euro Energiepauschale wird im September ausgezahlt – aber nach der Gasumlage bleibt nur ein Bruchteil davon übrig. © Lobeca/Imago

Die Auszahlung der Energiepauschale erfolgt im September 2022. Doch kommt auf Verbraucher wenig später die Gasumlage zu. Was bleibt dann von den 300 Euro übrig?

Berlin – Die Energiepauschale in Höhe von 300 Euro wird im September 2022 endlich ausgezahlt. Aufgrund der explodierenden Energiepreise infolge des Ukraine-Kriegs ist die Pauschale eine der am längsten ersehnten finanziellen Hilfen aus dem Entlastungspaket. Doch gibt es an der Einmalzahlung einen gewaltigen Haken: Die Energiepreispauschale (EPP) muss von fast allen betroffenen Erwerbstätigen versteuert werden – deswegen bleibt oft nur ein Bruchteil der 300 Euro übrig. Und ab Oktober kommt nun auch noch erschwerend die neue Gasumlage hinzu. Diese soll Gasimporteure vor der Insolvenz bewahren, gibt in dem Zuge aber die Mehrkosten der Gasversorger an die Verbraucher weiter.

Wie viel Geld bleibt nach der Gasumlage von der versteuerten Energiepauschale übrig? Kreiszeitung.de bietet einen Zahlen-Überblick.

Die Höhe der neuen Gasumlage ist noch nicht final beschlossen worden, wird aber laut Wirtschaftsminister Robert Habeck vermutlich zwischen 1,5 und 5 Cent pro Kilowattstunde liegen. Das würde bei einer typischen Familie mit einem Jahresverbrauch von etwa 20.000 Kilowattstunden zu Mehrkosten von bis zu 1190 Euro im Jahr führen.

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