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Emma Watson wehrt sich.
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Emma Watson wehrt sich.

Internetkriminalität

Emma Watson geht gegen Hacker vor

Viele Stars posieren auch mal freizügig - doch wer veröffentlicht schon Nacktbilder oder gar Fotos intimer Szenen? Genau solche Bilder tauchen auf einer Internetseite auf, gegen die mehrere Prominente bereits rechtlich vorgehen.

Mehrere Prominente gehen rechtlich gegen Hacker vor, die private und zum Teil nackte Bilder im Internet veröffentlicht haben. Unter den Betroffenen sind die Schauspielerinnen Emma Watson (26, „Die Schöne und das Biest“), Amanda Seyfried (31, „Ted 2“) und viele andere.

„Fotos von einer Kleider-Anprobe, die Emma mit einer Stylistin hatte, wurden gestohlen“, sagte am Mittwoch ein Sprecher von Watson. „Es sind keine Nacktbilder. Anwälte wurden beauftragt und wir werden weiter nicht kommentieren.“

Die Anwälte, die von Seyfried beauftragt wurden, gehen gegen intime Nacktfotos der 31-Jährigen vor, wie „TMZ.com“ am Mittwoch aus einem Brief der Kanzlei zitierte. In dem Brief heißt es, die Bilder seien „illegal in den Besitz von Dritten“ gelangt und von diesen der Internetseite „zugespielt worden“. Die unauthorisierte Veröffentlichung verletze nicht nur das Urheberrecht, sondern auch das Recht auf Privatsphäre ihrer Klientin.

Auf der Internetseite, gegen die Seyfrieds und Watsons Anwälte vorgehen, finden sich auch entsprechende Videos der Schauspielerin Jillian Murray (32, „Code Black“) und Fotos von Model Alyssa Arce (25). Ob diese auch gegen die Internetseite vorgehen wollen, ist nicht bekannt.

Der Vorfall erinnert an die „The Fappening“ genannte Hackeraktion aus dem Jahr 2014, bei dem gestohlene Nacktbilder von Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, Mary Elizabeth Winstead und weiteren Stars im Internet veröffentlicht wurden. Die Hacker verschafften sich damals offenbar Zugang zu den iCloud-Speichern der Betroffenen und hackten sich in deren E-Mail-Accounts. Zwei Männer sind deswegen zu neun beziehungsweise 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. (dpa)

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