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Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Elon Musk – SpaceX-CEO wehrt sich auf Twitter

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Von: Sophia Lother

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Elon Musk reagiert auf Twitter auf Vorwürfe der sexuellen Belästigung und wittert ein politisches Motiv.

Austin – Eine Flugbegleiterin soll Tech-Milliardär Elon Musk sexuelle Belästigung vorgeworfen haben. Seine Raumfahrtfirma SpaceX soll ihr 2018 in einer Stillschweige-Vereinbarung 250.000 Dollar bezahlt haben. Das berichtet das Portal Business Insider unter Berufung auf eine Freundin der Stewardess, die Betroffene selbst habe sich nicht äußern wollen.

Indes habe die Freundin dem Portal E-Mails und andere Dokumente zur Verfügung gestellt, die die Vorwürfe belegen sollen. Dem Bericht zufolge wurde die Flugbegleiterin in der Privatjet-Flotte von SpaceX eingesetzt. Sie sei dabei ermutigt worden, sich als Masseuse ausbilden zu lassen. Während einer Massage auf einem Flug nach London im Jahr 2016 habe Musk sich entblößt, die Flugbegleiterin berührt und angeboten, ihr ein Pferd zu kaufen, wenn sie „mehr machen“ würde, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Stellungnahme der Freundin. Nun schlägt Elon Musk zurück.

Auf die Vorwürfe reagierte SpaceX-CEO Musk nun auf Twitter. (Archivfoto)
Auf die Vorwürfe reagierte SpaceX-CEO Musk nun auf Twitter. (Archivfoto) © IMAGO/Political-Moments

Elon Musk: SpeceX-Gründer weist Vorwürfe zurück

Tech-Milliardär Elon Musk hat den Vorwurf sexueller Belästigung gegen ihn nun zurückgewiesen. „Und, für die Akten, diese wilden Anschuldigungen sind absolut unwahr“, schrieb Musk in der Nacht zum Freitag (20. Mai) bei Twitter. Außerdem wetterte er, er fordere die „Lügnerin“ heraus, auch nur ein Detail wie Narben oder Tätowierungen zu beschreiben, das nicht der Öffentlichkeit bekannt sei. „Sie wird dazu nicht in der Lage sein, weil dies nie passierte“. Elon Musk behauptete auch, die Freundin sei eine „extrem linke Aktivistin/Schauspielerin in Los Angeles“.

Zuvor wurde der SpaceX-CEO auf Twitter bereits politisch. Elon Musk griff die Demokratische Partei von Präsident Joe Biden an und schrieb danach, dass nun mit einer „Kampagne schmutziger Tricks“ gegen ihn zu rechnen sei. Auch nach Veröffentlichung des Berichts twitterte er, die Attacken gegen ihn sollten in einem politischen Blickwinkel gesehen werden.

Der für Enthüllungsberichte zuständige Journalist von Business Insider, John Cook, schrieb bei Twitter, die Website habe die Hauptakteure des Berichts gegen 9.00 Uhr US-Ostküstenzeit am Mittwoch (18. Mai) um einen Kommentar gebeten. Musks Tweet, in dem er die Demokraten als „Partei der Spaltung und des Hasses“ bezeichnete und vor einer nun zu erwartenden Kampagne gegen ihn warnte, wurde rund sechs Stunden später veröffentlicht. (slo mit dpa)

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