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Ellie Goulding durfte sogar auf der Hochzeit von William und Kate singen.
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Ellie Goulding durfte sogar auf der Hochzeit von William und Kate singen.

Ellie Goulding im Interview

Ellie Goulding grübelt zu viel

Seit Erscheinen ihres Debütalbums im Jahr 2010 ist im Leben von Ellie Goulding nichts mehr, wie es mal war. Im Interview erzählt die 26-Jährige, wie ihr berühmter Freund, der DJ und Musikproduzent Skrillex, sie beeinflusst und warum ihre Hochzeit nicht die beste sein wird.

Sie spielte für Prinz William und Barack Obama und eroberte dies- und jenseits des Atlantiks die Charts. Mit „Halcyon“ ist vergangene Woche das zweite Werk der britischen Sängerin erschienen.

Mrs. Goulding, 2010 wurden Sie von Kritikern bei den Brit Awards als größte Hoffnung der Musikszene auserkoren. Glauben Sie, dass Sie den Erwartungen gerecht geworden sind?
Zumindest habe ich es geschafft, mir eine große, wundervolle Fanbasis aufzubauen. Dafür bin ich am meisten dankbar. Denn ohne Fans ist man nichts. Und derzeit wiederholt sich das Ganze in Amerika. Der Song „Lights“ von meinem Debüt klettert dort gerade an die Chartspitze. Es nimmt kein Ende, es ist wirklich verrückt.

Es dürfte geholfen haben, dass Sie in Amerika mit Katy Perry auf Tour waren, die allerdings viel extrovertierter wirkt als Sie. Gab es da eine gemeinsame Wellenlänge?
Absolut! Katy ist mein Mädchen! Sie ist lustig. Sie arbeitet sehr hart, nimmt die Dinge aber auch nie zu ernst. Katy hat mich schon vor langer Zeit entdeckt. Sie hat damals etwas über einen meiner Songs bei Twitter geschrieben. Da dachte ich noch: „Wow, ist das cool!“ Es ist schon eine Weile her. Aber wir hatten unglaublich viel Spaß auf der gemeinsamen Konzertreise.

Sie haben in den USA sogar Barack Obama kennengelernt.
Und ich habe für ihn ein Weihnachtslied gesungen! Er zeigte sich überaus charmant und meinte, dass ihm mein Mantel gefalle. Das ist eine der Begegnungen, die ich in einer Million Jahre nicht erwartet hätte. Doch es ist besser, nicht zu lange über so etwas nachzudenken, damit man nicht durchdreht. Derzeit scheint es so, als könnte alles passieren. Deshalb heißt die erste Single aus meinem neuen Album auch „Anything Could Happen“.

Zu Ihren größten Fans gehören ihre Landsleute Prinz William und seine Frau Kate. Wie war es, bei deren Hochzeitsparty aufzutreten?
Ich war sehr nervös. Ich habe keinen Schweigevertrag oder Ähnliches unterschrieben, aber ich will das Ereignis nicht zerreden. Für mich war es eine der surrealsten und gleichzeitig wundervollsten Nächte meines Lebens – ich werde das niemals vergessen. Selbst meine eigene Hochzeit wird nicht schöner sein können.

Wollen Sie Ihren Freund Sonny Moore aka Skrillex, mit dem Sie erst seit Februar liiert sind, denn schon heiraten?
Nein, so weit sind wir noch nicht. Wir sehen uns derzeit nur einmal im Monat, weil er so viel auf Tour ist und es bei mir nun auch wieder losgeht. Aber er ist mein Typ. Wir sind gut füreinander, motivieren uns gegenseitig und sind uns wahnsinnig ähnlich.

Dabei sollen Sie doch eher schüchtern veranlagt sein und mit wilden Clubnächten nicht so viel am Hut haben.
Das stimmt. Aber ich muss die Shows meines Freundes besuchen, sonst würde ich ihn gar nicht mehr zu Gesicht bekommen. Sein Lebensstil ist in der Tat ziemlich durchgeknallt. DJs und Bands dabei zuzugucken, wie sie Musik vor Livepublikum spielen, habe ich aber immer schon gemocht. Insofern stehe ich das schon durch.

Sie tragen auch seinen Haarschnitt.
Ich hatte meine eine Kopfseite immer schon kurz rasiert, er hat es also mir nachgemacht!

Lag es nicht nahe, dass er auch Hand an Ihr neues Album legt? Immerhin haben Sie beide schon den Dubstep-Song „Summit“ für seine Platte aufgenommen.
Ich wäre glücklich, wenn er irgendwann mal ein ganzes Album für mich produzieren würde. Aber die Geografie hat das diesmal verhindert. Manche behaupten auch so, man würde seinen Einfluss in meinen Songs heraushören. Ich denke, er hat mich insofern beeinflusst, als dass er mir unglaublich nahe steht und ich seine Meinung und seinen Rat wertschätze.

"Ich liebe die Harfe"


Ihre Songs klingen in der Tat noch elektronischer und manchmal ganz schön heavy. Was ist mit Ihren Folkwurzeln, kommen die noch durch in Ihrer Musik?
Definitiv, speziell in den Stücken „My Blood“ und „Dead In The Water“. Ich bin auch stolz darauf, Elektronik und Folk auf die Art kombiniert zu haben. Ich kann von meinem Album sagen, dass ich an sämtliche verwendete Stile beabsichtigt Hand angelegt habe, weil ich sie wirklich liebe. Ich liebe meine Gitarre, ich liebe die Harfe, und ich liebe es, Harmonien in den Songs zu haben. Und gerade die Harmonien muten bei mir oftmals folkig an.

Hatte das auch damit zu tun, dass Sie die Songs auf einem Bauernhof in Herefordshire geschrieben haben?
Ein Ort ist sehr wichtig für das Schaffen. Es hat mein Denken verändert, von Land, Schafen und Kühen umgeben zu sein. Die Platte hätte völlig anders geklungen, wenn ich sie in Los Angeles oder London aufgenommen hätte. Gerade in Bezug auf die Texte, die nun eher dunkel sind.

Wie kommt denn das?
Nun, es ist sehr persönlich geraten. Manche Songs handeln von Trennungen. Ich bin aber eh jemand, der viel zu viel grübelt und sich auch gern mal in schlimme Gedanken hineinsteigert.

Kann da nicht Ihr Hobby Jogging für einen klaren Kopf sorgen?
Schon, ich versuche wirklich jeden Tag, laufen zu gehen. Mir fallen dabei die meisten Ideen ein.

Das Interview führte Katja Schwemmers.

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