Eisenbahn entgleist

34 Tote bei Güterzug-Unglück im Kongo

Bei einem Eisenbahnunglück im Kongo kommen zahlreiche Menschen ums Leben, die als blinde Passagiere mitgereist waren.

Bei einem Eisenbahnunglück im Kongo sind 34 Menschen ums Leben gekommen, die als blinde Passagiere bei einem Güterzug mitgereist waren. Bei der Entgleisung seien mehrere Waggons von einer Brücke gestürzt, erklärte am Montag der stellvertretende Provinzgouverneur Hubert Mbingho. Etwa 80 weitere Menschen seien bei dem Unglück in der zentralen Provinz Kasai teils schwer verletzt worden. 

Auf den langsamen Frachtzügen in dem zentralafrikanischen Staat springen häufig auch Passagiere auf, obwohl dies nicht erlaubt ist. Das Bahnunternehmen SNCC erklärte, es habe sich um einen 52 Jahren alten Zug gehandelt, der keine Passagiere befördern hätte dürfen. Diese seien als ein Resultat „organisierter Kriminalität“ an Bord gewesen. (dpa)

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