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Der ehemalige New Yorker Bürgermeister bestreitet mögliche Alkoholprobleme.
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Der ehemalige New Yorker Bürgermeister bestreitet mögliche Alkoholprobleme.

Ex-Bürgermeister von New York

Trump-Anwalt Rudy Giuliani bestreitet Alkoholproblem: „Ich mag Scotch“

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Im Interview mit einem New Yorker Lokalsender äußert sich Rudy Giuliani zu Gerüchten über mögliche Alkoholprobleme.

New York - Wenn von Rudy Giuliani in den Schlagzeilen zu lesen ist, sind die Nachrichten häufig an Kuriosität kaum zu überbieten: Eine Pressekonferenz auf dem Parkplatz einer Gartenbaufirma in Philadelphia, ein unfreiwilliger Auftritt in einem Borat-Film, Schnappschuss-Videos, die den New Yorker Ex-Bürgermeister und ehemaligen Trump-Vertrauten zeigen, wie er sich in einem Flughafenrestaurant in aller Öffentlichkeit rasiert.

Seit neuestem kommen dazu auch noch Seitenhiebe von Ex-Präsident Donald Trump, der Giuliani in einem Interview mit Buchautor Michael Wolff kürzlich als „betrunken“ und „fett“ bezeichnet haben soll. Dazu hat sich nun auch Giuliani selbst geäußert: „Ich glaube nicht, dass ich jemals betrunken ein Interview gegeben habe“, sagte er den Reporter:innen von NBC New York und erläuterte: „Ich trinke normal. Ich mag Scotch, ich trinke Scotch“.

Rudy Giuliani über Trump-Vorwürfe: Funktioniere besser „als 90 Prozent der Bevölkerung“

Gerüchte, dass er unter Kolleg:innen und Weggefährt:innen als Alkoholiker bekannt sei, bestritt Giuliani vehement: „Ich bin kein Alkoholiker. Ich bin ein funktionierender... wahrscheinlich funktioniere ich effizienter als 90 Prozent der Bevölkerung“, sagte er dem Sender. Giuliani war im Sommer seine New Yorker Anwaltslizenz vorübergehend entzogen worden, nachdem er nach Überzeugung des Gerichts nachweislich Unwahrheiten über die Vorgänge und den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA verbreitet habe. Gegen ihn laufen Ermittlungen und Gerichtsverfahren.

In dem Fernsehinterview, das anlässlich des baldigen 20. Jahrestags der Anschläge vom 11. September 2001 geführt wurde, äußert sich der damalige New Yorker Bürgermeister auch über seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Er sei sich bewusst darüber, dass seine Zusammenarbeit mit Ex-Präsident Trump, die Vorwürfe gegen Giuliani und die Berichte seiner drohenden Pleite bei vielen Menschen seine Zeit als New Yorker Bürgermeister überschatten, sagte er am World Trade Center Memorial.

Ehemaliger Trump-Anwalt Rudy-Giuliani: „Ich bin immer noch derselbe“

In den Wochen nach dem Terroranschlag war der heute 77-Jährige Giuliani wiederholt für seine Leistungen zur Koordination der Lage gelobt worden, manche bezeichneten Giuliani damals gar als den „Bürgermeister Amerikas“. Zu den Gründen, die inzwischen zum Rückgang von Giulianis Beliebtheit geführt haben, hat der eine ganz einfache Erklärung. „Was passiert ist, ist dass unser Land völlig entgleist ist. Ich bin immer noch derselbe - die anderen haben sich verändert!“ (Sandra Kathe)

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