Einsatzkräfte der Polizei stehen im Hauptbahnhof vor einem Ladenlokal mit eingeschlagener Scheibe und Brandspuren auf dem Boden.
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Einsatzkräfte der Polizei stehen im Hauptbahnhof vor einem Ladenlokal mit eingeschlagener Scheibe und Brandspuren auf dem Boden.

Brandstiftung

Düsseldorfer Hauptbahnhof zeitweise gesperrt

Aufregung am Düsseldorfer Hauptbahnhof: Ein Mann will am Freitagmorgen offenbar Feuer in dem Gebäude legen, ein Zeuge schreitet ein. Zahlreiche Reisende müssen den Bahnhof verlassen, er wird zeitweise gesperrt.

Düsseldorf  - Wegen eines Feuers vor einem Geschäft ist der Düsseldorfer Hauptbahnhof am Freitag komplett geräumt worden. Nach Polizeiangaben hatte ein Mann am Morgen eine Scheibe eingeschlagen und eine Flüssigkeit in dem Modegeschäft verteilt. Dann habe der Unbekannte ein brennendes Papierstück hineinwerfen wollen, sagte ein Sprecher. Ein Zeuge sei jedoch eingeschritten und habe die Flammen gelöscht. Die Flüssigkeit im Laden sei zudem ungefährlich gewesen, hätten Experten später herausgefunden. Der Täter konnte nach dem Vorfall fliehen, von ihm fehlte zunächst jede Spur.

Der Hauptbahnhof der Landeshauptstadt war am Freitagvormittag mehr als eineinhalb Stunden lang gesperrt. Reisende mussten das weitläufige Gebäude verlassen, etwa 30 Züge konnten in der Zeit nicht halten. Vor dem Bahnhofsgebäude warteten Hunderte Menschen auf das Ende der Sperrung.

Der Polizei zufolge ereignete sich der Vorfall bereits um kurz vor 7.00 Uhr. Nach ersten Ermittlungen hätten sich die Einsatzkräfte dann entschieden, das Bahnhofsgebäude vorsichtshalber zu evakuieren, sagte der Sprecher der Düsseldorfer Polizei. Es sei unklar gewesen, „ob noch mehr dahintersteckt“. Die Bundespolizei hatte zunächst davon gesprochen, dass ein Brandsatz in Flammen aufgegangen sei.

Die Bahn erklärte die Sperrung mit einer behördlichen Anweisung. Etwa 20 Minuten lang wurden keine Züge in den Bahnhof hineingelassen, dann konnten Züge zunächst ohne Halt passieren. Die Sperrung des Bahnhofs dauerte nach Bahnangaben von 8.50 Uhr bis etwa gegen 10.30 Uhr. (dpa)

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