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Eine Handgranate wurde vor einer Kirche in Düren gefunden. Der Staatsschutz ermittelt (Symbolbild). 

Untersuchungen laufen

Staatsschutz eingeschaltet: Handgranate vor Kirche gefunden - Waffe stammt aus Bundeswehr-Beständen

Eine Granate aus Bundeswehr-Beständen wurde vor einer evangelischen Kirche in Düren gefunden. Der Staatsschutz ist eingeschalten, die Ermittlungen dauern an. 

Düren - Wegen des Fundes eines Handgranate vor einer evangelischen Kirche in Düren (Nordrhein-Westfalen) ermittelt nun der Staatsschutz. 

Staatsschutz eingeschaltet: Handgranate vor Kirche gefunden - Waffe aus Bundeswehr-Beständen

Der Sprengkörper wurde bereits am 22. September vor der Christuskirche gefunden, berichtet focus.de. Die Küsterin fand die gesicherte Granate neben dem Eingang des Gotteshauses in einem Mülleimer. Nachdem die Polizei zu diesem Vorfall eingeschaltet wurde, stellte sich heraus, dass die Handgranate aus Bundeswehr-Beständen stammt, berichtet focus.de weiter. Sie ist laut eines Sprengmeisters vom Typ „DM12“ und wird gewöhnlich zu Übungszwecken verwendet. Granaten mit dieser Bezeichnung enthalten normalerweise weniger oder gar keinen Sprengstoff. 

Noch konnte der Staatsschutz nicht feststellen, woher genau die Granate stammt. Die Untersuchungen laufen. Noch gebe es keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund. Wegen ihres Engagements für Flüchtlinge wurde die Kirchengemeinde in Düren der Vergangenheit jedoch immer wieder bedroht. 

Zu einem seltsamen Vorfall kam es in Südfrankreich, nachdem ein Mann sich stundenlang in einem Museum verschanzt hatte. In England beschäftigt die Polizei ein schockierender Fund. In einem Lkw wurden 30 tote Menschen entdeckt

Am 18. November findet im Münchner Hofgarten ein Bundeswehr-Gelöbnis statt. Gegner sehen darin Militärpropaganda und protestieren. Auch Liedermacher Konstantin Wecker ist dabei.

mm/tz

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