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Rassismus-Skandal im Dschungelcamp: Studentin aus Hessen verwickelt - Kandidatin rausgeworfen

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Von: Florian Dörr

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Janina Youssefian und Linda Nobat nach der Dschungel-Prüfung.
Janina Youssefian und Linda Nobat nach der Dschungel-Prüfung. Im Anschluss eskalierte die Situation. © RTL/Stefan Menne

Dass es im „Dschungelcamp“ nicht zimperlich zugeht, überrascht wohl kaum. Am Montagabend schockierte jedoch eine Kandidatin mit rassistischen Äußerungen.

Gießen – Rassismus-Skandal im „Dschungelcamp“ 2022: Bei der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ wurde der Vertrag von Kandidatin Janina Youssefian aufgelöst, wie der Sender über Twitter mitteilte.

Bedeutet: Rauswurf! „RTL duldet ein derartiges Verhalten nicht“, heißt es. Die 39-Jährige soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Heimreise aus Südafrika antreten.

Dschungelcamp 2022: Linda Nobat rassistisch beleidigt

Doch was war passiert? In der Show, die am Montag (24.01.2022) auf RTL ausgestrahlt wurde, hatten Youssefian und Mit-Kandidatin Linda Nobat aus Gießen gemeinsam eine Dschungelprüfung absolvieren müssen.* Im Nachgang entwickelte sich ein Streit, der mit beeindruckendem Tempo eskalierte: Beide Frauen rutschten dabei zusehends tiefer unter die Gürtellinie. In diesem Zusammenhang äußerte sich Youssefian rassistisch und beleidigend gegenüber Nobat. Der Satz „Geh doch in den Busch wieder zurück, wo du hingehörst“ fiel.

Das wurde von den anderen Bewohnern des RTL-“Dschungelcamp“ umgehend kritisiert: „Das geht so nicht, so was bleibt heutzutage nicht mehr ohne Folgen“, sagte etwa Jasmin Herren. Und Harald Glööckler fasste die Situation zusammen: „Da denk ich mir, geht‘s noch? Unsäglich peinlich.“

Linda Nobat im Dschungelcamp bei RTL: „Wer Rassistisches sagt, ist auch Rassist“

Janina Youssefian versuchte noch, sich bei Linda Nobat, der Jura-Studentin aus Gießen, die man unter anderem aus dem „Bachelor“ und dem „Playboy“ kennt*, zu entschuldigen: „Es tut mir leid, wenn das rassistisch rüberkam. Das war nicht so gemeint.“ Angenommen wurde die Entschuldigung nicht. Nobat habe Youssefian gehört, wollte ihr aber in Zukunft aus dem Weg gehen, kündigte sie an. „Wer etwas Rassistisches sagt, ist auch Rassist“, sagte die 26-Jährige. (fd/dpa) *giessener-allgemeine.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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