Klima

Drittes Dürrejahr wäre für Teile des Waldes „Katastrophe“

Das Max-Planck-Institut blickt mit Sorge auf den Zustand der Wälder. Besonders einer Baumart macht die extreme Trockenheit zu schaffen.

 Ein drittes Dürrejahr in Folge könnte Deutschlands Wäldern laut Einschätzung eines Experten schwer zusetzen. Bereits die letzten beiden Sommer seien klimatologisch gesehen „Extremereignisse“ gewesen, sagte Henrik Hartmann vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie am Dienstag bei einer vom Science Media Center organisierten Pressekonferenz. „Und dementsprechend kommen die Bäume an ihre Grenzen.“ In Bezug auf einige Baumarten sei es dann „unter Umständen soweit, dass man von einer Katastrophe sprechen kann“.

Hartmann nannte unter anderem die Fichte, die gerade bei wärmeren Temperaturen auch vom Borkenkäferbefall betroffen sei. Auch Buche und Eiche hätten Probleme. (dpa)

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