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Donald Trump liebt Fleisch, von veganer Ernährung hält er nicht viel. (Archivbild)
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Donald Trump liebt Fleisch, von veganer Ernährung hält er nicht viel. (Archivfoto)

Details aus Enthüllungsbuch

Donald Trumps Angst vor Veganismus: „Wenn ich nur eine Gehirnzelle verliere“

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Donald Trump hat Angst, Hirnzellen infolge veganer Ernährung zu verlieren. Das behauptet eine ehemalige Mitarbeiterin des einstigen US-Präsidenten in ihrem Enthüllungsbuch.

Washington D.C. – Ein neun Jahre alter Junge wollte einst die USA retten. Dazu benötigte er Hilfe, am besten von einem Erwachsenen und noch besser von jemanden, der etwas zu sagen hatte. Weil es das Jahr 2019 war, wandte sich Evan LeFevre an den damaligen Präsidenten: Donald Trump.

Unter dem Namen „Vegan Evan“ hatte der Junge mit seiner Kampagne „Make Amerika Healthy Again“ (Macht Amerika wieder gesund) zu diesem Zeitpunkt schon Berühmtheit erlangt. Nun forderte er Donald Trump zur „Vegan Challenge“ auf. Der Präsident, dessen Liebe zu fleischlastigem Fast Food allgemein bekannt ist, sollte sich einen Monat lang vegan ernähren. Im Gegenzug erklärte sich die Nichtregierungsorganisation „Million Dollar Vegan“ bereit, eine Million US-Dollar an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden, die Donald Trump hätte aussuchen dürfen. Das Geld stamme von Spenden, teilte ein Sprecher von „Million Dollar Vegan“ damals dem Nachrichtenportal Business Insider mit.

„Vegan Evan“ fordert Donald Trump heraus

„Vegan Evan“ ließ nichts anbrennen. Die Aufforderung zur „Vegan Challenge“ erschien via Social Media, in Anzeigen großer Tageszeitungen wie der New York Times und auf riesigen Werbetafeln an den Highways rund um New York City und Washington D.C. Sie erreichte offenbar das Oval Office im Weißen Haus. Das zumindest berichtet das Stephanie Grisham, ehemalige Mitarbeiterin und langjährige Vertraute von Donald Trump, in ihrem neuen Buch „I‘ll Take Your Questions Now“ (Ich nehme nun Ihre Fragen entgegen“), das kommende Woche veröffentlicht wird und aus dem das US-Portal Politico Auszüge bereits jetzt veröffentlicht hat.

In ihrer damaligen Aufgabe als Kommunikationsdirektorin fragte sie Donald Trump – halb im Scherz – ob er erwägen würde, die Herausforderung anzunehmen. „Immerhin würde die Challenge sehr viel Geld für eine gute Sache auftreiben“, so Grisham in ihrem Buch. „Ich wusste, wie sehr er seine Steaks und Cheeseburger liebte, aber ein Monat kam mir nicht besonders lang vor.“

Donald Trump hat große Vorbehalte gegenüber veganer Ernährung

Donald Trump soll darauf aber alles andere als amüsiert reagiert haben. Die Sache schien ihm laut Grisham ziemlich ernst. „Nein, Nein. Das bringt deine Körperchemie und dein Gehirn durcheinander“, sagte der US-Präsident. „Wenn ich auch nur eine Gehirnzelle verliere, sind wir alle am Arsch.“

Stephanie Grisham
2015 bis 2016Pressereferentin in Donald Trumps Wahlkampagne
2016 bis 2017Sonderberater in Donald Trumps Übergangsteam
Januar 2017 bis März 2017Stellvertretende Pressesprecherin im Weißen Haus
März 2017 bis Juli 2019Pressesprecherin der First Lady im Weißen Haus
Juli 2019 bis April 2020Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus
April 2020 bis Januar 2021Stabschefin im Weißen Haus

Die Herausforderung des neun Jahre alten Aktivisten nahm Donald Trump also nicht an. Zu groß schien ihm laut Grisham die Gefahr, notwendigen Hirnschmalz aufgrund von Gemüse im Essen zu verlieren. „Vegan Evan“ ließ sich davon aber nicht entmutigen. Er verfolgt weiter seine Ziele und steckt sich neue. Im Jahr 2048 will er Trump beerben und selbst Präsident der Vereinigten Staaten werden. (Daniel Dillmann)


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