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Ex-Präsident

Donald Trump: Video zeigt Wutanfall des Ex-Präsidenten beim Golfen

  • Anna Charlotte Groos
    VonAnna Charlotte Groos
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Donald Trump verliert bei einer Runde Golf völlig die Fassung. Zudem machen Gerüchte über seine eigene Social-Media-Plattform die Runde.

  • Ein Video zeigt Donald Trump in Rage. Nach einem missglückten Schlag beim Golf soll der Ex-Präsident seinen Schläger zerschmettert haben.
  • Neben dem Aufleben alter Freundschaften auf dem Golfplatz soll Donald Trump in Sachen Social Media wohl an einem Comeback feilen.
  • Trump News: Aktuelles zum Ex-Präsidenten der USA im Überblick.

Palm Beach – Am Sonntag (21.03.2021) soll der ehemalige US-Präsident Donald Trump bei einer erfolglosen Partie Golf nicht ganz so gelassen geblieben sein. Mit einigen Freunden, darunter auch der US-amerikanische Profigolfer Bryson DeChambeau, traf er sich auf seinem Golfplatz in West Palm Beach in Florida, in dessen Nähe sich auch sein luxuriöses Anwesen Mar-a-Logo befindet.

Ganz in weiß gekleidet, mit typischem Golfer-Polohemd und seiner altbekannten roten „Make America Great Again“-Kappe soll sich Donald Trump zunächst in bester Laune befunden haben. Doch seine Stimmung kippte schnell: Nach einem misslungenen Schlag soll er so wütend geworden sein, dass er seinen Golfschläger vor seinen Freunden auf dem Boden zerschmetterte, wie Beobachter:innen mitteilten. Ein Video der britischen Nachrichtenseite „Daily Mail“ zeigt den 45. Präsidenten der USA in Rage.

Ex-Präsident Donald Trump spielt gerne Golf. (Archivfoto)

Donald Trump umgibt sich in West Palm Beach gerne mit Golfprofis der USA

Möglicherweise könnte sein Zorn daher rühren, dass er während des Spiels von Bryson DeChambeau beobachtet wurde. Der Profigolfer DeChambeau verzeichnet immerhin acht große Siege bei der PGA Tour, die die wichtigsten Golf-Spiele der USA ausrichtet.

Schon einen Tag zuvor, am Samstag (20.03.2021), soll Donald Trump mit einigen Freund:innen auf dem Golfplatz gesichtet worden sein. Neben seinem engen Verbündeten, Senator Lindsey Graham, ließ er sich auch hier von einer Profigolferin begleiten: Jaye Marie Green, die bei der Ladies Professional Golf Association (LPGA) spielt.

Wieder aufgelebte Freundschaft: Graham bittet Donald Trump um Unterstützung

Es wird angenommen, dass sich Donald Trump beim gemeinsamen Spiel auf dem Golfplatz zum ersten Mal seit Ende letzten Monats mit Graham traf. Der Republikaner aus South Carolina war zuvor extra nach Mar-a-Lago gekommen, um den ehemaligen Präsidenten um Unterstützung bei mehreren wichtigen Senatsrennen für die Republikaner im Jahr 2022 zu bitten.

Donald Trump auf dem Golfplatz. (Symbolfoto)

Und das obwohl Senator Graham nach dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar noch harte Worte gegenüber Donald Trump geäußert hatte, als er seine Behauptungen des Wahlbetrugs bei der Präsidentschaftswahl zurückwies. Dass sich Graham im Amtsenthebungsverfahren gegen Trump gegen dessen Verurteilung ausgesprochen hatte, dürfte ihm nicht ganz unbehilflich dabei gewesen sein, die Beziehung zu Donald Trump erneut aufblühen zu lassen.

Wieder vereint beim Golfspiel, werden wohl auch Erinnerungen daran wieder wach, dass es das Golfen war, das die beiden Männer ursprünglich zueinander brachte. Denn 2017, nachdem Graham auf Twitter von Trumps Golfkünsten geschwärmt hatte, sollen die beiden erst so richtig angefangen haben, eine innige Beziehung zueinander aufzubauen.

Donald Trump plant Social Media Comeback mit eigener Plattform

Nach Donald Trumps Golfausflug am Sonntag wurden zudem Gerüchte laut, dass Trump schon bald ein Comeback auf Social Media mit einer eigenen Plattform plane. „Wir werden sehen, dass Präsident Trump in ungefähr zwei oder drei Monaten mit seiner eigenen Plattform zu den sozialen Medien zurückkehrt - und ich denke, dass das der letzte Schrei in den sozialen Medien sein wird“, so Trumps langjähriger Berater Jason Miller während eines Interviews am Sonntag mit Howard Kurtz, dem Moderator von Fox News. Die neue Plattform werde das Spiel der sozialen Medien „völlig neu definieren“ und möglicherweise „zig Millionen“ neuer Benutzer:innen anziehen, fügte Miller hinzu.

Der Microblogging-Dienst Twitter, den Donald Trump sehr rege zur Verbreitung seiner Botschaften genutzt hatte, hatte das Konto des damaligen US-Präsidenten im Januar nach den Ausschreitungen um das Kapitol dauerhaft gesperrt. In einer Erklärung teilte Twitter mit, dass man so verhindern wolle, dass es zu weiteren Gewaltanstiftungen durch Trump kommt. (Anna Charlotte Groos)

Rubriklistenbild: © Allen Eyestone/dpa

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