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Donald Trump, amtierender US-Präsident
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Der amtierende US-Präsident Donald Trump machte den Slogan „Make America Great Again“ zu seinem Markenzeichen (Symbolbild).

Kriminalität

Illegaler Handel mit Donald Trump-Kappen: FBI ermittelt gegen Organisation der Republikaner

  • vonJoel Schmidt
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Eine Organisation der Republikaner versucht in North Carolina, mit Merchandise-Artikeln aus Donald Trumps Wahlkampf Geld zu machen. Das ruft am Ende das FBI auf den Plan.

  • Der Slogan „Make America Great Again“ prägte die Präsidentschaft von Donald Trump.
  • Im US-Bundesstaat North Carolina ermittelt das FBI gegen eine Organisation der Republikaner.
  • Alle Informationen und Neuigkeiten rund um den abgewählten US-Präsidenten finden Sie in den Trump News.

Wilmington – Mit Merchandise lässt sich seit je her gutes Geld verdienen. Das dachte sich vermutlich auch eine Frauenorganisation der Republikaner aus dem US-Bundesstaat North Carolina bei ihrem Versuch, aus dem Verkauf von Fan-Artikeln aus dem Wahlkampf von Donald Trump Kapital zu schlagen. Dass die Gruppe nun in den Fokus der zentralen Sicherheitsbehörde der USA, dem „Federal Bureu of Investigation“ (FBI), gerät, gehörte wohl nicht zu dem Plan.

Markenzeichen von Donald Trump: Die rote Baseballcap im US-Wahlkampf

Wie schon vor vier Jahren ist auch dieses Mal die donnernden Parole „Make America Great Again“ eines der sichtbarsten Symbole im US-Wahlkampf 2020 von Donald Trump gewesen. Der erstmals 1980 vom Republikaner Ronald Reagan im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft genutzte Slogan zierte auch in diesem Jahr wieder unzählige Plakate, T-Shirts und Baseballcaps. Im Kampf um die mediale Aufmerksamkeit hatte der amtierende US-Präsident Donald Trump es verstanden, die knallrote Schirmmütze mit dem eingägigen Spruch zu seinem Markenzeichen zu machen.

Eine Kappe mit der Aufschrift „Make America Great Again“, wie sie viele Anhänger des US-Präsidenten Trump tragen, liegt im Happiness Museum in Kopenhagen aus. 

Angebot und Nachfrage im US-Wahlkampf: Donald Trumps Merchandise

Von eben diesem Markenzeichen und der Berühmtheit von Donald Trump wollte auch eine Frauenorganisation der Republikaner in der Region Lower Cape Fear im US-Bundesstaat North Carolina profitieren. Wie der Online-Sender „WECT“ berichtet, sollen Mitglieder der Organisation „Lower Cape Fear Republican Women‘s“ (LCFRW) daher die Idee gehabt haben, ein paar der einschlägigen Motto-Basecaps aus Trumps US-Wahlkampf im Internet zu versteigern.

Die Marktwirtschaft im Kapitalismus folgt unter anderem einer einfachen Regel: Das Angebot bestimmt die Nachfrage. Diese Devise gilt selbstverständlich auch für den Onlinehandel mit Merchandise-Artikeln. Doch da die Mitglieder der „LCFRW“ davon ausgehen mussten, dass die roten Basecaps aus Donald Trumps Wahlkampf bereits massenhaft in den USA vorhanden waren, ließen sie sich kurzerhand ein exklusives Angebot einfallen.

Exklusives Angebot in North Carolina: Baseballcap mit Unterschrift von Donald Trump

Nicht weniger als 1.600 US-Dollar soll die Frauenorganisation der Republikaner im US-Bundesstaat North Carolina schließlich für die Versteigerung von zwei der roten Baseballcaps bekommen haben. Das besondere Detail, was die Käuferschaft dazu brachte, diese Summe zu bezahlen: Die Mützen waren handsigniert - von niemandem anderen als US-Präsident Donald Trump persönlich.

Doch wie der Onlinesender „WECT“ weiter berichtet, soll sich der Schnäppchenjäger nach Erhalt der von der „LCFRW“ versteigerten Ware beschwert haben. Die Unterschrift von US-Präsident Trump sei nämlich nicht wie angekündigt handschriftlich auf die Baseballcap aufgetragen, sondern digital auf den Stoff gedruckt gewesen worden.

Handel mit Merchandise von Donald Trump im US-Wahlkampf: Das FBI ermittelt

Das FBI bestätigte auf Anfrage des Onlinesenders „WECT“, dass die Behörde nun wegen kriminellen Vorwürfen gegen die Frauenorganisation der Republikaner ermittle. Aus vertraulichen Quellen will der Sender zudem erfahren haben, dass bei den Ermittlungen gegen die „LCFRW“ auch die Finanzen der Organisation genauer in den Blick genommen werden sollen. (Joel Schmidt)

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