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An diesem Schreibtisch sitzt Donald Trump nicht mehr. Doch auch von seinem Schreibtisch in Mar-A-Lago aus schickt der frühere US-Präsident wirre Nachrichten. (Archivbild)
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An diesem Schreibtisch sitzt Donald Trump nicht mehr. Doch auch von seinem Schreibtisch in Mar-A-Lago aus schickt der frühere US-Präsident wirre Nachrichten. (Archivbild)

Vorwahlen bei den Republikanern

Donald Trump schickt wirre Nachricht zum Memorial Day – „Alter Mann, der Tauben anschreit“

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Eigentlich wollte Donald Trump der USA zum „Memorial Day“ gratulieren. Herausgekommen ist etwas ganz anderes.

Palm Beach - Am letzten Montag im Mai feiern die USA den „Memorial Day“. An dem bundesweiten Feiertag sollen die Menschen der Gefallenen des Landes gedenken, die im Krieg ihr Leben ließen. Donald Trump will das mutmaßlich auch, doch der abgewählte Präsident der Vereinigten Staaten scheint beim Versuch gedanklich wieder einmal falsch abgebogen zu sein.

Über seine Website donaldjtrump.com verbreitete der frühere US-Präsident zum „Memorial Day“ eine Nachricht. Die Website ist nach seinem lebenslangen Bann von Twitter das einzige verbliebene Kommunikationswerkzeug Donald Trumps geworden. „From the Desk of Donald J. Trump“ (Vom Schreibtisch Donald Trumps) heißt die Rubrik und der Schreibtisch steht in seinem derzeitigen Wohnsitz in Mar-a-Lago, Florida. Im Gegensatz zum Kurznachrichtendienst kann der abgewählte US-Präsident auf seiner eigenen Website seinen Gedanken ohne Faktencheck und Zeichenbeschränkung freien Lauf lassen. Und das tut er auch.

Donald Trump: Wirre Grüße zum Memorial Day in den USA

Weil der Memorial Day von den Bürger:innen der USA gerne als Start in die Sommersaison genutzt wird, mit Picknick, Ausflug und Familienzeit, nennt Donald Trump die Zeit die „größten Automobil-Tage des Jahres“. Doch die Benzinpreise seien so hoch, dass Autofahren kaum noch Spaß mache. Schuld daran ist in den Augen Donald Trumps sein Amtsnachfolger: Joe Biden. Hätten aber die Amerikaner:innen bei der US-Wahl im vergangenen Jahr ihm und nicht Biden das Vertrauen ausgesprochen, wären die Benzinpreise weiter so niedrig wie damals. Da ist sich Donald Trump ganz sicher, und daran erinnert er sein Volk.

„Wenn Ihr den Benzinzähler steigen seht, erinnert Euch daran, was Donald Trump für einen großartigen Job als Präsident gemacht hat [...] Ihr werdet bald alle sagen, wie gut es war, mich als Euren Präsidenten zu haben. War es nicht großartig, energie-unabhängig zu sein? Das sind wir aber nicht mehr. Schande, Schande, Schande. Noch was anderes: Alles Gute zum Memorial Tag.“

Donald Trump: Jimmy Kimmel nennt den wahren Grund für die hohen Spritpreise

So wirr liest sich, was Donald Trump derzeit von sich gibt. Selbstredend blieb die Reaktion der amerikanischen Comedians nicht lange aus. Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel kommentierte, der 45. US-Präsident habe wohl den Grund vergessen, warum das Benzin so billig war im vergangenen Jahr: Die Corona-Pandemie habe Ausflüge jeglicher Art unmöglich gemacht. Doch daran scheine sich Donald nicht mehr zu erinnern. Seit seiner Niederlage, und während in New York strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn laufen, sei Trump nicht viel mehr als „ein alter Mann, der Tauben anschreit“. (Daniel Dillmann)

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