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Amtseinführung

Mike Pence beglückwünscht Präsident Joe Biden – Donald Trump geht leer aus

  • Tim Vincent Dicke
    vonTim Vincent Dicke
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Lange Zeit waren Mike Pence und Donald Trump als Präsident und Vize unzertrennlich. Doch statt auf Trumps Party zu sein, bleibt Pence in Washington.

  • Donald Trump will nicht an der Amtseinführung von seinem Nachfolger Joe Biden teilnehmen.
  • Ein logistisches Problem, das den Abschied von Trumps Vize Mike Pence schwierig macht.
  • Alle Informationen rund um den scheidenden US-Präsidenten gibt es in den Trump-News.

Update von Mittwoch, 20.01.2021, 18.45 Uhr: Während sein ehemaliger Chef Donald Trump längst in Mar-a-Lago verweilt, ist Mike Pence einer der wenigen geladenen Gäste bei der Amtseinführung von Joe Biden. Gemeinsam mit seiner Frau Karen Pence lauschte Pence der Rede von Joe Biden, beglückwünschte das 46. Staatsoberhaupt der USA und war damit der einzige Vertreter der alten Administration bei der Feier der neuen.

Donald Trump drückt sich vor Amtseinführung - Mike Pence ist vor Ort

Update von Dienstag, 19.01.2021, 21.15 Uhr: Der letzte Amtstag von Donald Trump ist angebrochen, so auch der von Mike Pence. Während Trump nicht an der Amtseinführung von Joe Biden teilnehmen will, wird Pence zu dieser Zeremonie erwartet. Ein logistisches Problem, da Trump zeitgleich von der Andrews Air Force Base aus Washington verlassen wird.

Ein Abschied, der wohl ohne seinen Vize stattfinden wird. Den letzten gemeinsamen Moment in Trumps Amtszeit werden Pence und Trump deshalb voraussichtlich auf dem Rasen des Weißes Hauses erleben. Von dort soll der scheidende US-Präsident per Hubschrauber in Richtung der Luftwaffenbasis starten.

Mike Pence (r.) will nicht am Abschied von Donald Trump (l.) teilnehmen. Die Aufnahme zeigt die beiden gemeinsam mit Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. (Archivfoto)

Donald Trump gönnt Joe Biden nur wenige Stunden für den Einzug ins Weiße Haus

Update von Dienstag, 19.01.2021, 14.51 Uhr: Mit dem Ende seiner Amtszeit muss Donald Trump am Mittwoch (20.01.2021) auch das Weiße Haus in Washington D.C. räumen und Platz für den gewählten Präsidenten Joe Biden und dessen Frau Jill Biden machen. Während sich Trumps Habseligkeiten auf dem Weg zu seinem vermutlich neuen Wohnort in Mar-a-Lago in Florida befinden, erfährt das Weiße Haus vor der Ankunft der Bidens eine gründliche Reinigung.

Für den gesamten Prozess des Ein- und Auszugs der Präsidentenfamilien bleiben den dafür verantwortlichen 90 Angestellten des Weißen Hauses nach einem Bericht der „Washington Post“ lediglich fünf Stunden. Ein Insider des Weißen Hauses berichtet der Zeitung zudem, dass aufgrund der Corona-Pandemie auch die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden seien und infolgedessen noch gründlicher geputzt werde.

Ein Transporter vor dem Weißen Haus steht für den Umzug bereit (Archivbild).

Vor Bezug der neuen Räumlichkeiten wird die Familie des gewählten Präsidenten in der Regel vom Vorgänger ins Weiße Haus eingeladen, um sich mit den Angestellten vertraut zu machen und einen Eindruck des neuen Zuhauses zu bekommen. Donald Trump verzichtete jedoch darauf, seinem Nachfolger Joe Biden und dessen Frau im Vorfeld einen Einblick zu gewähren.

Pentagon durchkreuzt Donald Trumps Abschiedspläne

Update vom Montag, 18.01.2021, 09.45 Uhr: Das US-Verteidigungsministerium plant keinen militärischen Abschied für den scheidenden Präsidenten Donald Trump. Das berichtet die Nachrichtenseite „Defense One“ unter Berufung auf zwei hochrangige Verteidigungsbeamte aus dem Pentagon.

Keine Lust auf Biden: Donald Trump plant eigene Abschiedsfeier – Atomkoffer im Gepäck

Der militärische Abschied ist eine Tradition, die Ronald Reagan im Jahr 1989 eingeführt hatte. Die Präsidenten Reagan und Clinton nutzten die Gelegenheit, um den Soldat:innen zu danken. George W. Bush hatte in diesem Rahmen die unter ihm begonnenen Kriege in Afghanistan und im Irak als Erfolge bezeichnet. Donald Trump wiederum muss nun wohl auf den Abschiedsgruß der Armee verzichten.

Donald Trump ist nicht bei Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden anwesend

Erstmeldung vom Samstag, 16.01.2021: Washington D.C. – Donald Trump, abgewählter US-Präsident, hat keine Lust auf die Amtseinführung seines demokratischen Nachfolgers Joe Biden. Er verzichtet auf die alten Gepflogenheiten und will vielmehr, dass alle Kameras auf ihn gerichtet sind.

Donald Trump soll nicht mit militärischen Ehren verabschiedet werden. Das plant das Pentagon. (Archivbild)

Mehrere US-Medien, darunter die „Washington Post“ und der konservative Sender „Fox News“, meldeten unter Berufung auf Regierungskreise, Donald Trump wolle das Weiße Haus und Washington am Mittwochmorgen (20.1.2021) Richtung Florida verlassen – kurz bevor Joe Biden in der Bundeshauptstadt vor dem Kapitol vereidigt werden soll.

Donald Trump ist nicht bei Amtseinführung von Joe Biden dabei und plant eigene Feier

Donald Trump hatte vor einigen Tagen auf Twitter angekündigt, dass er nicht an der feierlichen Amtseinführung seines Nachfolgers Biden teilnehmen werde. „An alle, die gefragt haben: Ich werde nicht zur Amtseinführung am 20. Januar gehen“, teilte der scheidende Machthaber auf seinem Lieblings-Medium mit, auf dem er nach den Ausschreitungen in Washington gesperrt wurde.

Die Anwesenheit von Donald Trump bei der Zeremonie entspräche den politischen Gepflogenheiten – hat aber keinerlei rechtliche Auswirkung. Biden wird auch ohne den Amtsvorgänger als neuer Präsident vereidigt.

Die „Washington Post“ schrieb, Donald Trump plane stattdessen eine Abschiedszeremonie für sich selbst auf dem Militärflugplatz außerhalb Washingtons, von wo aus der Regierungsflieger Air Force One startet. Das habe es in dieser Form noch nie gegeben, hieß es in dem Bericht. „Fox News“ meldete, Trump wolle mehrere Mitarbeiter aus dem Weißen Haus mit nach Florida nehmen, wo er sein Club-Resort Mar-a-Lago hat.

Donald Trump will die eigene Abschiedsfeier: Letzte Amtsreise mit Atomkoffer

Auch Jim Acosta, „CNN“-Korrespondent im Weißen Haus, berichtete von der alternativen Feier auf Twitter. Laut dem Journalisten sei eine Zeremonie wie bei einem Staatsbesuch geplant – inklusive Waffengruß und Militärkapelle, außerdem soll der rote Teppich für Donald Trump ausgerollt werden.

Der „Adieu“ sagende US-Präsident wird auf seiner letzten Amtsreise den „Nuclear Football“ mit sich haben. Diesen Atomkoffer muss jeder Präsident bei sich in der Nähe haben, um auf einen Angriff mit Nuklearwaffen reagieren zu können. Das Militärbüro des Weißen Hauses hat jedoch einen zweiten Koffer zur Verfügung gestellt, welcher laut „CNN“ in der US-Hauptstadt bleiben wird. Sobald Biden den Amtseid abgelegt hat, werden Donald Trumps Zugänge zu den Waffen deaktiviert.

Donald Trumps Vize Mike Pence gratulierte bereits Kamala Harris

Stellvertreter Mike Pence hat zuletzt bereits öffentliche Aufgaben im Zusammenhang mit der anstehenden Vereidigung übernommen. Biden hatte Pence ausdrücklich zur Amtseinführung eingeladen – US-Medien zufolge will Pence auch teilnehmen. Am Donnerstag (14.1.2021) hatte sich Donald Trumps Vize mit den Chefs mehrerer Sicherheitsbehörden getroffen, um sich über die Sicherheit bei der Zeremonie zu informieren.

Am Freitag (15.1.2021) berichteten US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, Pence habe auch die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris angerufen, um ihr zum Wahlsieg zu gratulieren und ihr – verspätet – direkte Unterstützung bei der Übergabe der Amtsgeschäfte anzubieten. (Tim Vincent Dicke mit dpa)

Rubriklistenbild: © Tasos Katopodis via www.imago-images.de

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