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Ivanka Trump: Wird sie auch angeklagt? (Archivbild)
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Ivanka Trump: Wird sie auch angeklagt? (Archivbild)

Donald Trump

Nach Anklage gegen die Trump Organization: Ivanka Trump könnte auch belangt werden

Die Anklage gegen die Trump Organization und den Finanzchef Weisselberg steht. Doch auch Ivanka Trump und ihren Brüdern könnte eine Klage drohen.

New York – Nachdem die Trump Organization und deren Finanzchef Allen Weisselberg wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs angeklagt wurden, könnte es auch Probleme für Donald Trumps Kinder Ivanka, Donald Jr. und Eric geben. Das erklärt Rebecca Roiphe, frühere stellvertretende Bezirksstaatsanwältin von Manhattan, in einem Interview mit MSNBC. In den 15 Anklagepunkten gebe es Hinweise darauf, dass auch Ivanka Trump und ihre Brüder Donald Jr. und Eric in Zukunft angeklagt werden können.

Roiphe konzentriert sich dabei auf Ivanka Trump, über die es in der Vergangenheit Berichte gab, dass sie Beraterhonorare erhalten haben soll, während sie als Führungskraft im Unternehmen angestellt war. Der MSNBC-Moderator, Chris Jansing, weist darauf hin, dass die drei erwachsenen Kinder von Donald Trump in der Anklage nicht namentlich erwähnt seien. Doch das stört Roiphe nicht: „Ich glaube nicht, dass das zwangsläufig bedeutet, dass sie aus dem Schneider sind“, entgegnet sie. Es gebe einige Vorwürfe in der Anklageschrift, die sehr nach den öffentlichen Berichten über die Beraterhonorare für Ivanka Trump klängen, so die Expertin weiter.

Ivanka Trump: Wird sie auch angeklagt? Expertin kann es sich vorstellen

Es sei allerdings schwierig, zu sagen, was der Bezirksstaatsanwalt plane. „Wir können jedoch zumindest sehen, dass die Anschuldigungen in die Anklageschrift mit aufgenommen wurden. Es könnte sein, dass sie kommen, oder auch nicht“, so die ehemalige Staatsanwältin. Sie gehe davon aus, dass die Vorwürfe zu den Beraterhonoraren alleine nicht ausreichen dürften, um eine Anklage gegen Ivanka Trump zu rechtfertigen. „Sollte es jedoch andere kriminelle Aktivitäten geben, in die sie verwickelt war, sehe ich keinen Grund, warum das Büro des Bezirksstaatsanwalts sie dafür nicht belangen sollte.“

Donald Trump wird bisher nicht belangt – beklagt sich aber trotzdem

Bisher ist die Anklage nur gegen die Trump Organization und Allen Weisselberg gerichtet, Donald Trump wird bisher nicht persönlich belangt. Trotzdem hat er bereits zu Protokoll gegeben, was er von den Untersuchungen gegen das Unternehmen seiner Familie hält: „Alles Unsinn, die linksradikale New Yorker Staatsanwaltschaft verfolgt mich“.

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Der Trump Organization und ihrem Finanzchef Allen Weisselberg wird vorgeworfen, mindestens 15 Jahre lang systematisch Steuern hinterzogen zu haben. Unter anderem gehören schwerer Diebstahl und Steuerbetrug zu den 15 Anklagepunkten. Bei Weisselberg geht es um Abgaben auf Leistungen im Wert von mehr als 1,7 Millionen US-Dollar. (tab)

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