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Former President Donald Trump visits New York Former President Donald J. Trump departs Trump Tower after visit city of
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Donald Trump, hier in New York, hat Ärger mit Albuquerque.

Albuquerque

Donald Trump: US-Stadt will Schulden eintreiben und schickt Inkasso-Unternehmen

  • Tanja Banner
    vonTanja Banner
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Eine alte Geschichte holt Donald Trump wieder ein: Die Stadt Albuquerque will eine Rechnung aus dem Wahlkampf 2019 von einem Inkasso-Unternehmen eintreiben lassen.

Eine Geschichte, die Donald Trump sicher längst vergessen hat, holt den früheren US-Präsidenten wieder ein: Im September 2019 – damals noch als US-Präsident – besuchte Trump die Stadt Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexiko. Er hielt dort eine Veranstaltung ab, die das Rathaus und Teile der Innenstadt lahmlegte. Für den Polizeieinsatz, Straßenabsperrungen und für die bezahlte Freistellung von Mitarbeitern, die wegen des Trump-Besuchs an zwei Tagen nicht arbeiten konnten, schickte die Stadt Albuquerque anschließend eine Rechnung in Höhe von mehr als 200.000 US-Dollar an das Wahlkampfteam von Donald Trump.

Mehr als 18 Monate später ist die Rechnung immer noch nicht bezahlt, wie der Bürgermeister der Stadt, Tim Keller, kürzlich in der beliebten „The Daily Show“ im US-Fernsehen erklärte. „Wir haben sie wie alle anderen Schulden behandelt“, betonte Keller gegenüber dem lokalen US-Fernsehsender KOB4. Die Rechnung gehe durch einen Prozess, in dem zuerst Briefe verschickt würden. „Wir haben keine Antwort auf diese Briefe erhalten“, so Keller. Im nächsten Schritt sei die Rechnung an ein Inkasso-Unternehmen weitergereicht worden. „Trump sollte jetzt diese nervigen Voicemails erhalten“ erklärte Keller in der „Daily Show“.

Donald Trump: Stadt Albuquerque will Schulden eintreiben

Für Albuquerque ist das ein ganz normaler Vorgang: 2.517 Rechnungen der Stadt seien derzeit bei Inkasso-Unternehmen, erklärt Stadt-Sprecherin Lorena Sanchez gegenüber dem „Albuquerque Journal“. Der jüngste Schritt der Geldeintreiber: Die Rechnung wurde an eine andere Postadresse geschickt – statt nach New York wurde sie jetzt ans Golfressort Mar-A-Lago in Florida geschickt, das im Besitz von Donald Trump und auch der aktuelle Wohnsitz des Ex-Präsidenten ist.

Albuquerque ist nicht die einzige Stadt in den USA, die bisher vergeblich versucht, Geld von Donald Trump einzutreiben, das dieser nach Wahlkampfveranstaltungen schuldig geblieben ist. Im vergangenen Jahr hat die Nonprofit-Nachrichtenorganisation Center for Public Integrity berichtet, dass sich landesweit mindestens in 14 Städten unbezahlte Rechnungen aus dem Trump-Wahlkampf angehäuft haben – insgesamt soll es sich um Schulden in Höhe von 1,82 Millionen US-Dollar handeln.

Aktuelles rund um den früheren US-Präsidenten Donald Trump finden Sie auf unserer Themenseite Trump-News.

Schulden von Donald Trump: Albuquerque hofft auf Inkasso-Unternehmen

Es dürfte weitere Schulden aus dem Trump-Wahlkampf geben, die in diese Berechnung noch nicht eingeflossen sind. So beispielsweise die Rechnung in Höhe von knapp 140.000 Dollar, die das Bernalillo County nach einem Wahlkampfauftritt Trumps im Jahr 2019 schrieb. Sie wurde nie bezahlt, berichtet ein Sprecher gegenüber dem „Albuquerque Journal“. Das County habe das Geld mittlerweile abgeschrieben.

Ganz anders dagegen die Stadt Albuquerque: Sie hofft noch darauf, dass Donald Trump die Schulden aus seinem Wahlkampf begleicht. Das Geld – sollte es irgendwann zurückgezahlt werden – solle in einen Fonds fließen, der für den Betrieb der Stadt, der Polizei und der Feuerwehr genutzt wird, so Bürgermeister Keller. (Tanja Banner)

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