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„Faschisten“ stützen Donald Trump - Nichte holt zum Rundumschlag aus

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Von: Tobias Utz

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Donald Trump
Donald Trump als US-Präsident. (Archivfoto) © Tasos Katopodis/AFP

Trumps Nichte Mary hat ein neues Werk veröffentlicht. Die Zukunft der USA sieht sie düster.

New York – Sie hat es erneut getan. Mary L. Trump hat schon wieder ein Buch geschrieben, wieder einmal über ihren Onkel: Donald Trump, den 45. Präsidenten der USA. Bereits ihre erste Veröffentlichung über die Machenschaften, Enthüllungen und Intrigen bezüglich des „gefährlichsten Mannes der Welt“ (so Mary L. Trump im Juli 2020) sorgte für hohe Verkaufszahlen. Binnen eines Tages wurde ihr Buch 950.000-fach bestellt. Der Verlag bezeichnete das als „Rekord“.

Ähnliches will die promovierte Psychologin nun wohl erneut schaffen. In ihrer neuesten Veröffentlichung, die am Montag (23.08.2021) offiziell erschienen ist, erhebt sie schwere Vorwürfe, hat zudem düstere Prognosen und rechnet mit dem Comeback ihres Onkels – es trägt den Titel „Das amerikanische Trauma: Die gespaltene Nation – und wie sie Heilung finden kann“.

Donald Trump könne auf „Faschisten“ zählen

Darin schreibt sie, dass sie nach Joe Bidens Sieg bei der US-Wahl 2020 gedacht habe, dass nun alles vorbei sei. Doch mittlerweile beschleiche sie das Gefühl, dass Donald Trump im Jahr 2024 erneut antreten wolle. Zwar gibt es bislang kein offizielles Statement ihres Onkels, doch die Hinweise, dass es so kommen könnte, häufen sich tatsächlich. Die Verschwörungstheorien verbreitende Bewegung QAnon verschob jüngst das Datum der erneuten Machtübernahme Trumps. Wie Mary L. Trump in ihrem neuen Buch ausführt, könne sich ihr Onkel der „Komplizenschaft“ der Republikaner, die für sie „Faschisten“ sind, absolut sicher sein.: „Seit die Republikaner in den Bundesstaaten überall Gesetze verabschieden, die Wählerstimmen unterdrücken und eine Mehrheitsentscheidung unterlaufen sollen, weiß er, dass er die Partei in der Tasche hat.“

Buch über Donald Trump von Mary L. Trump
Mary L. Trumps erstes Buch über ihren Onkel Donald. © Richard B. Levine/Imago Images

Trumps größtes Ass im Ärmel sei zudem, dass die Republikaner seine „Lüge vom Wahlbetrug“ unterstützen. Ihre größte Sorge sei unter anderem, dass die derzeit angestrebten Wahlrechtsverschärfungen einen demokratischen Sieg in Staaten wie Pennsylvania oder Arizona unmöglich machen könnten.

Was viele Demokraten für das größte Argument gegen eine neue Regierung unter seiner Führung halten – die laufenden Ermittlungen gegen Donald Trump – sieht seine Nichte sehr kritisch: „Was da läuft, ist fester Bestandteil seines Lebens. Und er ist bisher immer davongekommen. Warum sollte es diesmal anders sein?“, betont sie im Buch. Sie bezweifelt beispielsweise, ob die USA den „Mumm“ hätten, einen ehemaligen Präsidenten zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen.

Lesetipp

Der „geistige Verfall“ des Donald Trump

Ihr Onkel winde sich aus derartigen Situation heraus, erklärt seine Nichte. Außerdem sei seine Wirkung auf zahlreiche Wählerinnen und Wähler zu groß, dass die Demokraten deren Stimmen im Jahr 2024 zurückgewinnen könnten, so Mary L. Trump. Trotz vier Jahren an Kriminalität, Inkompetenz und Heimtücke, seien zu viele Menschen „empfänglich für seine Fähigkeit, in ihrem Namen gekränkt zu erscheinen.“ Donald Trump sei eine Person, „der da, wo seine Seele sitzen sollte“, „eine klaffende Wunde“ habe, konstatiert seine Nichte abschließend in ihrem neuesten Werk. (tu)

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