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Donald Trump erhält eine Vorladung von der Staatsanwaltschaft in seiner Heimatstadt New York. (Archivbild)
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Donald Trump erhält eine Vorladung von der Staatsanwaltschaft in seiner Heimatstadt New York. (Archivbild)

Verdacht gegen Trump Organization

Donald Trump wird von Staatsanwaltschaft als Zeuge vorgeladen

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Im Zuge der Ermittlungen gegen die Trump Organization lädt die New Yorker Strafverfolgungsbehörde Donald Trump zur Aussage vor. Dessen Anwalt spricht von „Hexenjagd“.

New York - Weil die New Yorker Trump Organization, die Familienfirma des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump, unter Verdacht steht, massiven Steuerbetrug begangen zu haben, hat die Leiterin der New Yorker Strafverfolgungsbehörde, Letitia James, den 75-Jährigen zu einer Aussage vorgeladen. Der ließ ankündigen, gegen die Vorladung zu klagen. Sein Verteidigungsteam spricht von einer „Hexenjagd“.

Anlass der Vorladung sind Ungereimtheiten in Bezug auf zahlreiche Immobilien, etwa um das sogenannte Trump Building. Dieses war in einem Lagebericht der Trump Organization vom 30. Juni 2012 mit einem Wert von 527,2 Millionen US-Dollar geführt worden. Nur wenige Monate später hatte das Unternehmen das 70 Stockwerte hohe Gebäude bei den Steuerbehörden mit 16,7 Millionen Dollar bewertet. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post unter Berufung auf Angaben der Stadt. Dies sei weniger als man in Manhattan für eine Luxuswohnung bezahlt, betont der Zeitungsbericht.

Ermittlungen gegen Trump Organization: Donald Trumps Firma spricht von „Hexenjagd“

Die Vorwürfe richten sich nicht gegen Donald Trump persönlich, sondern gegen dessen Firma und Beschäftigte wie den ehemaligen Finanzchef der Trump Organization, Allen Weisselberg. Dennoch spricht Trumps Verteidigungsteam von einer Hexenjagd gegen den abgewählten US-Präsidenten und dessen Familie und begründet dies mit James‘ Parteizugehörigkeit. Die 63-Jährige ist Mitglied der Demokraten und hatte angekündigt, bei der nächsten Gouverneurswahl in New York antreten zu wollen. Vergangene Woche gab James bekannt, ihren Wahlkampf zunächst auszusetzen.

In einem Statement der Trump Organization, die inzwischen von Trumps ältestem Sohn Donald Trump junior als CEO sowie dessen jüngerem Bruder Eric Trump als Vizepräsident geführt wird, heißt es: „Der einzige Fokus der New Yorker Strafverfolgungsbehörde ist es, gegen Trump zu ermitteln, und damit die eigenen politischen Ziele voranzutreiben“. Diese „politische Verfolgung“ sei „illegal, unethisch und eine Verhöhnung des großartigen Staats und Rechtssystems“.

Donald Trump und die Trump Organization: Auch die Staatsanwaltschaft Manhattan ermittelt

Die Washington Post berichtet mit Bezug auf anonyme Quellen, dass Trump zu seiner Aussage im Zivilverfahren für den 7. Januar 2022 im New Yorker Büro von James vorgeladen ist. Ziel der Ermittlung sei es herauszufinden, in welcher Größenordnung mögliche Betrugsfälle im Unternehmen stattgefunden haben. Trump-Anwalt Ronald Fischetti kündigte an, Trump werde gegen die Vorladung klagen und beschuldigte James, mit dem für Manhattan zuständigen Staatsanwalt Cyrus Vance junior zusammenzuarbeiten, der ebenfalls wegen Steuerhinterziehung gegen Trump ermittelt. (ska)

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