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„Schmutzig“ und „unanständig“: Donald Trump prahlt mit Details aus Liebesleben von Macron

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Von: Moritz Serif

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Donald Trump spricht erneut über Macrons Liebesleben. Unklar ist allerdings, woher der ehemalige US-Präsident diese Informationen hat.

Mar-a-lago - Donald Trump ist wieder zurück im Fokus der Medien. Immer noch laufen die Ermittlungen des FBI gegen den Republikaner. Fast gleichzeitig fordert der Politiker, wieder das Amt des US-Präsidenten zurückzubekommen. Nun berichtet der Rolling Stone darüber, dass Trump über das Liebesleben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geprahlt haben soll.

„Nicht viele Menschen wissen Bescheid“ über Macrons „unanständiges“ Verhalten, so Trump. Von diesen „schmutzigen“ Details habe er durch „Geheimdienstinformationen“ erfahren. Unklar ist allerdings, woher der Republikaner diese Informationen hat und ob das FBI bei seiner Razzia ein entsprechendes Dokument an sich nahm. Eine Presseanfrage der Zeitschrift ließ Donald Trump bislang unbeantwortet.

Trump und Macron hatten während Trumps Präsidentschaft ein eher angespanntes Verhältnis. So beschimpfte Trump im Dezember 2019 Macron, weil er am Rande eines Nato-Gipfels „sehr, sehr böse“ Äußerungen gemacht habe. Zudem plauderte die ehemalige Trump-Assistentin Stephanie Grisham in einem Buch aus, dass Trump den französischen Staatschef privat „einen Schwachkopf“ genannt habe.

Donald Trump prahlt über Macrons Liebesleben – Ärger steht bevor

Das US-Justizministerium hat mittlerweile detaillierte Gründe für die FBI-Razzia genannt. Trump habe in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida „wahrscheinlich“ Geheimdokumente „versteckt“, um Ermittlungen der Bundespolizei FBI zu möglichen Verstößen gegen gesetzliche Vorgaben zur Aufbewahrung geheimer Dokumente zu behindern, erklärte das Ministerium.

Donald Trump
Will sich mit einer Klage gegen die Behörden wehren: Donald Trump kritisiert das Vorgehen des FBI als politisch motiviert. © Michael Kappeler/dpa

Die Razzia bei Trump hatte in den USA zu heftigem politischem Streit geführt. Trump bezeichnete die Durchsuchung seiner Villa wiederholt als politisch motiviert und sprach von einer „Hexenjagd“.

Er beschuldigt die Demokraten von Präsident Joe Biden, die Justiz zu instrumentalisieren, um ihn an einer möglichen erneuten Präsidentschaftskandidatur für das Jahr 2024 zu hindern.
Biden nahm das FBI am Dienstag vor den Angriffen in Schutz. Die Angriffe auf das FBI seien „widerlich“, sagte der Präsident in einer Rede. Es gebe in den USA keinen Platz für solche Angriffe, die das Leben von Beamten in Gefahr brächten. (mse/AFP)

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