Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Coronavirus - USA
+
Ausgewiesenes „Genie“. Donald Trump hat eine einfache Lösung gegen Cyberattacken parat.

Ehemaliger Präsident

Donald Trump über Cyberkriminalität: „Die USA sollten einfach aufhören, Computer zu benutzen“

  • Alexander Seipp
    vonAlexander Seipp
    schließen

Cyberkriminalität ist ein häufig auftretendes Problem. Nun mischt sich auch einer ein, der offenbar zu allem und jedem eine Meinung hat: Donald Trump.

Washington – Immer wieder werden Firmen und sogar ganze Staaten von weitreichenden Cyberattacken getroffen. Daten werden gestohlen oder verschlüsselt, um damit Lösegeld zu erpressen. Experten warnen seit Jahren von einem Anstieg dieser kriminellen Taten, insbesondere aus Russland. Es ist ein komplexes Thema, bei dem selbst Experten oft durcheinander geraten.

Doch das hält jemanden wie Donald Trump nicht davon ab, sich dazu zu äußern. Schließlich war er selbst bereits Opfer eines Hackerangriffes. Und auch von Passwortsicherheit versteht er einiges. Seine Lösung für das Problem ist so einfach wie genial: „Die USA sollten einfach aufhören, Computer zu benutzen“, sagte Trump in einem Interview mit dem Nachrichtensender Fox News.

Donald Trump: Zurückgehen in die „guten alten Zeiten“

„Man muss einfach zurückgehen“, offenbarte Trump sein tiefes Verständnis der digitalen Welt und deren Herausforderungen. Schließlich könne man auch einfach alles auf Papier schreiben. Und außerdem müsse er gar nicht alles wissen, denn er kenne einen ausgewiesenen Experten. „Wissen Sie, ich habe einen Sohn, der so gut mit Computern umgehen kann“, so Trump. „Er kann diese Dinger singen lassen und wenn man diese ganzen Dinge ins Internet macht und in all diese Maschinen, dann sieht man kein Stück Papier.“

In einem seiner wirrsten Interviews seit längerer Zeit zeigte Donald Trump, wie viel er offenbar von der Digitalisierung versteht. „Junge Leute, sie können ohne Computer nicht laufen“, sagte er. Nur dass er selbst als exzessiver Social-Media-Nutzer bekannt war, bevor fast alle Dienste ihn sperrten. Uns selbst dann versuchte er, einen eigenen Blog zu etablieren. Natürlich gebe es auch Leute, die versuchen, in diese Systeme einzubrechen. Da bräuchte man aber einfach viel mehr Sicherheit, so Trump. Doch wie man die erreichen könnte, konnte das selbsternannte „Genie“ nicht genau erklären.

Cyberkriminalität: Donald Trump rätselt, wie es überhaupt funktioniert

Anschließend versuchte Trump in einem lauten Selbstgespräch herauszufinden, wie die Erpressung mit Ransomware überhaupt funktioniert. Erst als Fox-Business-Host Stuart Varney ihm zur Hilfe sprang und ihm versuchte nahezubringen, dass dies meist über Kryptowährungen wie Bitcoin geschehe, schien Trump zu verstehen. Nur um danach erneut zu einer seiner beinahe schon patentierten Tiraden auszuholen. „Das ist eine andere Schönheit“, sagte er bezüglich der digitalen Währungen. „Die Währung dieser Welt sollte der Dollar sein.“ Und forderte, die Währungen stärker zu regulieren. (als)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare