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„Traurig“, dass die Macher „Antisemitismus-Symbole nicht sehen wollten“, findet Hanno Loewy

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documenta fifteen - Antisemitismus-Vorwürfe bei Werk von Taring Padi.
Am Montagabend gab die Documenta bekannt, das Werk zu „verhüllen“. Das Kollektiv „Taring Padi“ dementierte dennoch die Antisemitismus-Vorwürfe. © Swen Pförtner/dpa

Er sei entsetzt vom antisemitischen Bild des Kollektivs „Taring Padi“ auf der Documenta 15, sagt Hanno Loewy, Direktor des jüdischen Museums Hohenems.

Seit Monaten diskutieren Experten über die Documenta 15, genauer gesagt über ihre Kunstwerke und Künstler. Es standen lange Zeit nicht vollständig bewiesene Antisemitismusvorwürfe im Raum. Das wiederum kritisierte Loewy vergangene Woche. Er finde, es würde sich ein Kampf um Deutungshoheiten entwickeln – man könne die Documenta nicht vorverurteilen. Doch seine Meinung änderte sich, als am Wochenende weitere Kunstwerke enthüllt wurden, die offen antisemitische Symbolik für sich nutzen.
BuzzFeed.de fragt Hanno Loewy wie er die Antisemitismus-Symbole einschätzt und inwiefern er seine Meinung änderte.

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