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In Deutschland soll es spätestens bis Ende Juni einen digitalen Impfpass geben. Um im Sommer Reisen ins Ausland zu ermöglichen, ist auch ein digitales EU-Zertifikat in Zeiten der Corona-Pandemie geplant. (Symbolbild)
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In Deutschland soll es spätestens bis Ende Juni einen digitalen Impfpass geben. Um im Sommer Reisen ins Ausland zu ermöglichen, ist auch ein digitales EU-Zertifikat in Zeiten der Corona-Pandemie geplant. (Symbolbild)

Pandemie

Digitaler Corona-Impfpass fälschbar: Hacker decken Sicherheitslücke auf

Der digitale Corona-Impfpass ist offenbar nicht sicher. Hacker haben eine Sicherheitslücke aufgedeckt.

Berlin – Der geplante europäische Corona-Impfnachweis lässt sich einem Medienbericht zufolge problemlos fälschen. Nach Planungen des Gesundheitsministeriums sollen die im gelben Impfpass eingetragenen Impfnachweise umstandslos in Arztpraxen, Impfzentren oder in Apotheken auf den neuen EU-Impfausweis übertragen werden können, wie die Welt am Sonntag berichtet. Da dieser Nachweis im gelben Impfpass leicht zu fälschen ist, sei auch das darauf aufbauende neue EU-Zertifikat entsprechend anfällig für Betrug.

Das Bundesgesundheitsministerium räumte gegenüber der Zeitung die Sicherheitslücke ein. Bei der Prüfung der analogen Impfpässe sei „besondere Vorsicht geboten“. Das gelte auch wenn „die Informationen in einen digitalen Impfpass übertragen werden“, erklärte das Ministerium.

Corona-Impfpass nicht sicher – Chaos Computer Club mit Kritik

Die Hackervereinigung „Chaos Computer Club“ (CCC) sieht die Verantwortung für die offene Sicherheitslücke beim Gesundheitsministerium. Beim Eintrag in den gelben Ausweis fehle die Absicherung gegen Fälscher komplett, sagte Sprecher Matthias Marx. „Das hätte man auch besser lösen können - mit Hologrammaufklebern etwa, mit geprägtem Papier, mit Materialien, die sich nicht jeder auf Amazon zusammenklicken kann.“

Corona-Pandemie

Alles Wichtige zur Pandemie finden Sie in den Corona-News.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vergangene Woche angekündigt, den digitalen Impfpass möglichst schnell zugänglich zu machen. Dafür solle dass Infektionsschutzgesetz entsprechend geändert werden, sagte Spahn. Demnach soll der digitale Impfpass in der „zweiten Hälfte des zweiten Quartals“ einsatzbereit sein. Der Gesundheitsminister will außerdem mit harten Strafen gegen Impfpass-Fälscher vorgehen*. (AFP) *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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