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Diesen Aufkleber trugen viele Gäste beim Deutschen Fernsehpreis.
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Diesen Aufkleber trugen viele Gäste beim Deutschen Fernsehpreis.

Tod von Dirk Bach

"Dickie, was machen wir jetzt bloß ohne dich!?"

Kollegen trauern auch bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises um den toten Schauspieler Dirk Bach. Seine Familie will keine öffentliche Trauerfeier.

Nach dem Tod von Schauspieler und Moderator Dirk Bach zeigt sich die deutsche Fernseh- und Theaterwelt schockiert. Freunde und Weggefährten verliehen ihrer Trauer um den 51-Jährigen Ausdruck, auch die Vergabe des Deutschen Fernsehpreises in Köln am Dienstagabend nutzten Promis, um sich von dem Entertainer zu verabschieden.

Der beliebte Entertainer, dessen Spezialität schrille Auftritte waren, war am Montag leblos in einem Berliner Appartement gefunden worden. Einem Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft zufolge starb er „wahrscheinlich an Herzversagen“.

Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises sagte Moderator Oliver Welke vor 1?200 geladenen Gästen: „Dirk Bach hat auch mal den Fernsehpreis moderiert und zwar besser angezogen als jeder andere, der es vor oder nach ihm gemacht hat.“ Der Tod Bachs sei ein Verlust, den man nicht kompensieren könne sagte Welke weiter und verabschiedete sich dann mit den Worten: „Tschüss Dickie“. Auf eine Trauerminute wurde während der Veranstaltung zwar verzichtet, dennoch zeigten einige Prominente wie Schauspieler ihre Verbundenheit mit Bach indem sie „Danke Dirk“-Buttons trugen.

In Köln, wo Bach geboren wurde und im Laufe seiner Karriere beim dortigen Schauspielhaus in vielen Rollen glänzte, wird ab Montag ein Kondolenzbuch ausliegen, in dem Freunde und Wegbegleiter die Möglichkeit haben, sich von Bach zu verabschieden, teilte das Kölner Bestattungsinstitut mit. Der Termin für die Beisetzung stehe noch nicht fest. Auf Wunsch der Familie des Schauspielers wird es jedoch keine öffentliche Trauerfeier geben.

Zu den Wegbegleitern Bachs, die ihre Trauer bekundeten gehörte auch der Entertainer Hape Kerkeling sagte: „Dirk Bach war einer unserer Allerbesten“, teilte Kerkeling mit. Bachs plötzlicher Tod auf dem Höhepunkt seines wunderbaren Lebens bestürze ihn zutiefst. „Dickie, was machen wir jetzt bloß ohne dich!?“, fragte Kerkeling.

Auch Sonja Zietlow, die mit Bach die RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ moderierte und mit ihm ein Millionenpublikum amüsierte, meldete sich zu Wort. „Kein Lachen kann so mitreißend, kein Herz so tiefgründig und kein Fazit so treffend sein wie deines. Und keine Hängebrücke kann schöner schaukeln als unter deinem Gewicht“, schrieb die 44-Jährige auf ihrer Internetseite unter der Überschrift „Good Bye, Dickie...“.

Moderator Alfred Biolek sagte der Bild, viele hätten Bach unterschätzt, „weil sie ihn nur in seinen komischen Rollen sahen. Dabei war er ein ernster, gewissenhafter Schauspieler.“ TV-Sender wollen in demnächst mit Sondersendungen an Bach erinnern. (dapd)

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